Sommeruni Schaumburg ‚Äď Rinteln und Stadthagen
Hochschulorientierungstage im Weserbergland

Seminare der Sommeruni 2018 in Stadthagen

Seminare am Dienstag, 26.06.  nachmittags  (13.30 ‚Äď 16.45 Uhr)

 

 

Titel: Maschinenbau - Produktionstechnik

Fachbereich: Maschinenbau

Leitung: Felix K√ľhn

Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 2.04

V-Nr.: 16C815

 

Der Ingenieur baut Zivilisationen auf und verbessert die Lebensbedingungen des Menschen. Somit ist der Ingenieur das n√ľtzlichste Glied in unserer Gesellschaft und wird stets f√ľr unser wachsendes Wissen verantwortlich sein.
Du hast Interesse, an dieser verantwortungsvollen Aufgabe mitzuwirken? Du möchtest dich dem Maschinenbau widmen und unseren Planeten durch deine Taten weiter vorantreiben? Dann bieten wir dir die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die Welt des Maschinenbau-Ingenieurs zu bekommen. Am Beispiel der Antriebstechnik werden technische Fragestellungen aufgedeckt.
Welchen Stellenwert nimmt hier die Produktionstechnik ein? Die Produktionstechnik befasst sich mit der nachhaltigen industriellen Herstellung von materiellen und immateriellen G√ľtern. Im ersten Teil der Veranstaltung werden die Grundlagen des heutigen Maschinenbaus vorgestellt. Die Rolle der Getriebetechnik wird anhand einiger Beispiele beleuchtet. Ausgehend von der Fertigung von Getriebekomponenten wird ein vertiefender Einblick in die Produktionstechnik geschaffen. Im zweiten Teil des Seminars wird die Forschung im Maschinenbau vorgestellt: Was ist das Problem? Wie gehe ich dieses an? Welchen L√∂sungsweg habe ich genutzt?

 

 

Titel: Einf√ľhrung in das Studium der Geschichte

Fachbereich: Geschichte

Leitung: Dr. Joachim von Meien

Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 1.12

V-Nr.: 16D115

"Es war einmal vor langer Zeit...‚Äú So oder √§hnlich beginnen viele Geschichten aus l√§ngst vergangenen Epochen. Doch was verstehen wir unter der Geschichte und zu welchem Zweck bzw. mit welchem Ziel studiert man sie? Dieses Einf√ľhrungsseminar bietet einen inhaltlichen und methodischen √úberblick √ľber das Fach, dessen Ziel nach Humboldt ‚Äěnur die Verwirklichung der durch die Menschheit darzustellenden Idee‚Äú sein kann. Behandelt werden u. a. Fragen der Abgrenzung zu anderen Wissenschaftsdisziplinen, eine Periodisierung der Geschichte, der Umgang mit Quellen und das Entstehen von Geschichtskontroversen. Neben Unterschieden zwischen dem schulischen Geschichtsunterricht und Geschicht.

 

Titel: Rede- und Vortragskunst - Crashkurs
Fachbereich:
Arbeits- und Lerntechniken
Leitung: Jens Dewers
Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 2.27
V-Nr.: 16D215 

Ein mittelm√§√üiger Inhalt macht ‚Äěunter der Gewalt eines vollendeten Vortrags mehr Eindruck, als der vollendetste Gedanke, bei dem der Vortrag mangelt.‚Äú (Quintilian)

Dieses Zitat gilt an Schulen, Universit√§ten und in der Gesch√§ftswelt ebenso, wie auf Symposien, Fachtagungen und Kongressen und sogar bei einem Bewerbungsgespr√§ch. Das Ziel einer Rede ist Inhalte so zu pr√§sentieren, dass sie beim Publikum ankommen. Dieser Kurs in Workshopform richtet sich an alle, die die Grenzen der eigenen Ausdrucksf√§higkeit erweitern wollen. ‚ÄěRede- und Vortragskunst‚Äú ist keiner speziellen wissenschaftlichen Disziplin direkt zugeh√∂rig, enth√§lt aber Elemente von Sprach- und Literaturwisschaft, sowie Linguistik. Letztlich ist diese Kunst so vielf√§ltig, wie die Personen, die sie aus√ľben. Sie alle beugen sich dabei nur einem Gesetz: Du sollst nicht langweilen!

 

Titel: Kreativer denken und handeln? - Jede/er kann es lernen
Fachbereich: Lerntechnik
Leitung: Dipl.-Ing. Heiner O. Hirtzbruch
Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 2.06
V-Nr.: 16D315

Kreativität hilft uns in der Schule, im Studium, im Beruf und im Privatleben. Sie hilft uns, unterschiedlichste Probleme möglichst souverän lösen zu können. Kreativität ist die Quelle aller Innovationen. Sie trägt wesentlich zu einer hohen Lebensqualität bei. Oft kommen die besten Ideen genau an der Stelle zwischen Spannung und Entspannung. Deshalb lebt dieser Tagesworkshop auch von dem Spiel mit diesen beiden Zuständen. Wir probieren verschiedene Kreativitätstechniken aus und zu originellen Lösungen kommen.

 

Titel: Einblicke in das Jurastudium anhand strafrechtlicher Fragestellungen
Fachbereich:
Jura
Leitung: Prof. Dr. Bernd Meier
Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 2.22
V-Nr.: 16D415 

Im Jurastudium stehen drei Teilbereiche im Mittelpunkt: das Zivilrecht, das die Rechtsbeziehungen der B√ľrger untereinander regelt (z.B. das Vertragsrecht), das √Ėffentliche Recht, das die Rechtsbeziehungen von B√ľrger und Staat regelt (z.B. das Wahlrecht), und das Strafrecht, das die Voraussetzungen regelt, unter denen ein B√ľrger f√ľr sein Verhalten bestraft werden darf. In der Veranstaltung wollen wir uns n√§her mit dem Strafrecht besch√§ftigen und kl√§ren, was im Jurastudium eigentlich konkret geschieht. Dazu werden wir uns eine Zeitungsmeldung √ľber R√ľpeleien auf dem Fu√üballplatz genauer ansehen und der Frage nachgehen, welche Informationen eigentlich rechtlich von Interesse sind. Wir werden die Zeitungsmeldung auf einen ‚ÄěFall‚Äú reduzieren, so wie er im Jurastudium typisch ist. Dann wollen wir versuchen, den Fall zu ‚Äěl√∂sen‚Äú, also danach zu fragen, ob und wie sich die Beteiligten durch die R√ľpelei strafbar gemacht haben. Am Ende er√∂rtern wir, in welchen Berufsfeldern Strafrecht zum Einsatz kommt und was dort die Aufgaben sind.

 

Titel: Einf√ľhrung in die Kryptologie

Fachbereich: Wirtschaftsinformatik

Leitung: Prof. Dr. Jörg-Michael Keuntje

Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 2.02
V-Nr.: 16D515

 

Viele Webseiten, die wir heute aufrufen, benutzen https und gelten damit als ‚Äěsicher". Zus√§tzlich wird im Browser mit einem geschlossenen Sicherheitsschlosss angezeigt, dass wir dieser Seite vertrauen k√∂nnen.

Was aber passiert im Hintergrund? Und können wir diesen Seiten wirklich vertrauen?

Um diese Frage beantworten zu k√∂nnen, werden wir uns zun√§chst an einem einfachen Beispiel mit den Grundlagen der Kryptologie vertraut machen. Wir befassen uns anschlie√üend mit den g√§ngigen symmetrischen und asymmetrischen Verschl√ľsselungsverfahren, wobei wir auf die Darstellung der konkreten Algorithmen weitestgehend verzichten. Wir kl√§ren, was Zertifikate sind, welche Rollen sie bei der Verschl√ľsselung spielen und ob wir dem Sicherheitsschloss vertrauen k√∂nnen.

Wenn anschlie√üend noch gen√ľgend Zeit zur Verf√ľgung steht, k√∂nnen wie Hashfunktionen betrachten und diese bei der digitalen Signatur oder der Speicherung von Passwarten anwenden.

F√ľr die Teilnahme an diesem Seminar werden KEINE Kenntnisse aus der Informatik ben√∂tigt. Auch tiefe mathematische Kenntnisse sind NICHT erforderlich, lediglich die Bereitschaft, ein paar kleine, einfache Aufgaben im Kopf oder auf dem Papier zu rechnen, wird erwartet.

 

 

 

Titel: Journalismus im Digitalzeitalter

Fachbereich: Journalismus

Leitung: Verena Insinger

Ort: Schaumburger Nachrichtigen, Vornh√§ger Str. 44
V-Nr.: 16D715 

Ist die gedruckte Zeitung ein Auslaufmodell? Wie haben sich die Anforderungen an den Beruf des Redakteurs ver√§ndert? Wie schaffen Verlage die digitale Transformation journalistischer Inhalte? Bei einem ‚ÄěWerkstattbesuch‚Äú im Newsroom der Schaumburger Nachrichten erfahren die Teilnehmer, wie sich ein Medienhaus auf die ver√§nderten Bed√ľrfnisse und Anspr√ľche ihrer Kunden einstellt. F√ľr Zeitungsredaktionen geh√∂rt es l√§ngst zum Alltag, journalistische Inhalte f√ľr eine wachsende Zahl von Ausgabekan√§len zu produzieren. Dabei gilt zumeist: online first!

Die Schaumburger Nachrichten sind die f√ľhrende Tageszeitung im Schaumburger Land. Sie geh√∂ren zur Madsack Mediengruppe, die 15 Tageszeitungen in neun Bundesl√§ndern vertreibt.

 

 

 

Titel: Planen, Bauen und Bauten pflegen ‚Äď die sch√∂nste Sache der Welt! Beruf und Berufsbild des Architekten und Denkmalpflegers

Fachbereich: Architektur

Leitung: Prof. Dipl. ‚Äď Ing. Martin Thumm

Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 2.20

V-Nr.: 16C915 

 

Angesichts der aktuellen Lage ‚Äď die meisten Bauwerke werden oder sind schon 100 Jahre alt, m√ľssen dringend saniert oder erneuert werden ‚Äď und der Globalisierung ist der Bedarf an Architekten riesig. Von den ersten Entwurfsideen oder Sanierungskonzepten bis zur Einweihung oder Wiederer√∂ffnung des Bauwerks, Wege mit vielen interessanten T√§tigkeiten, bei denen die verschiedensten Begabungen und Neigungen gefragt sind.

Voraussetzungen und Studium (Abschl√ľsse Bachelor und Master), Inhalte, Dauer, T√§tigkeitsfelder, Chancen, Aussichten, Perspektiven, zum Abschluss auf Wunsch ein kleiner Gang zu ausgew√§hlten Fachwerkh√§usern in der Altstadt mit √úberlegungen zur Architektur, Sanierung und Denkmalpflege.

 

 

 

Titel: Literaturwissenschaft studieren: Viel mehr als  Goethe, Schiller & Co!
Fachbereich: Germanistik
Leitung:  Dr. des. Matthias Bock

Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 1.02

V-Nr.: 16G715

 

Irgendwie logisch, dass sich die Literaturwissenschaft mit der Untersuchung von literarischen Texten besch√§ftigt. Aber schon hier f√§ngt es an, komplizierter zu werden: Was ist eigentlich ein ‚ÄöText‚Äė? Und wann ist ein Text ‚Äöliterarisch‚Äė? In unserem Seminar wollen wir uns zun√§chst mit diesen dann doch nicht ganz so einfachen Fragen auseinandersetzen. Wir werden uns zudem mit den konkreten Inhalten und dem Aufbau des Studiums befassen. Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um das Studium erfolgreich zu bestehen? Welche Berufschancen habe ich im Anschluss daran? Auch auf diese Fragen wollen wir versuchen, eine Antwort zu finden. Zum Abschluss soll ein Auszug aus Georg B√ľchners Erz√§hlung Lenz (1839) exemplarisch untersucht werden.

 

 

 

 

Titel: Was studiert man, wenn man Philosophie studiert?
Fachbereich:
Philosophie

Leitung: Prof. Peter Nickl

Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 0.17/0.18

V-Nr.: 16G915

 

Philosophie ist ein ganz besonderes Fach. Man kann fragen, ob sie √ľberhaupt eine Wissenschaft ist. Man kann aber auch genauso gut fragen, ob Wissenschaft ohne Philosophie √ľberhaupt m√∂glich ist. Nicht zuf√§llig war im Mittelalter, aber auch in vielen modernen Studienordnungen das Studium der Philosophie die Voraussetzung f√ľr das Belegen anderer F√§cher. Ganz grob k√∂nnte man sagen: Philosophie hat den kritischen Anspruch, Scheuklappen und Vorurteile in Frage zu stellen, um das eigene Denken freizusetzen ‚Äď auch wenn es gegen den Strom geht.

Wir wollen uns in den vier Stunden mit folgenden Fragen beschäftigen: erstens, wenn möglich, uns kurz vorstellen, kennenlernen, sehen, welche Erwartungen an die Philosophie wir mitbringen.

Zweitens, anhand einiger Beispiele einen Zugang suchen zu dem, was philosophisches Denken vom Denken im Alltag bzw. in der Naturwissenschaft unterscheidet.

Drittens: wie wird heute das Fach Philosophie an den Universitäten gelehrt?

Viertens: welche Möglichkeiten gibt es, ein Philosophiestudium beruflich zu verwerten?

 

 

Titel: Ungew√∂hnliches Studium ‚Äď au√üergew√∂hnliche Jobchancen

Fachbereich: Lebensmittel / Verpackungstechnologie

Leitung: Prof. Dr.-Ing Matthias Weiß

Ort: VHS, Jahnstr. 21A, Raum 2.21

V-Nr.: 16G815

 

Die Abteilung Bioverfahrenstechnik der Hochschule Hannover bietet zukunftssichere Bachelor- und Masterstudiengänge der Lebensmitteltechnologie, der Verpackungstechnologie und der Technologie nachwachsender Rohstoffe.

Den Absolvent/innen bieten sich:

 

in einem breiten Branchenspektrum (Nahrungsmittel, S√ľ√üwaren, Pharmaka,

eine au√üergew√∂hnliche Vielfalt an Berufsbildern (vom ‚Äěstillen Forschen‚Äú im Labor, √ľber kreative Teamarbeit bis ins oberste Management),

eine fast un√ľberschaubare Anzahl an m√∂glichen Arbeitgebern (von Familienbetrieben, √ľber Mittelstand bis zu internationalen Unternehmen) in allen Regionen und L√§ndern sowie

attraktive Karrierechancen (in der Produktionsleitung, in der Forschung und Entwicklung, im Consulting).

 

Das Seminar stellt diese Berufsbilder, die daf√ľr erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten und den Studienablauf vor.

Gemeinsam klären wir Fragen wie z. B.:

 

Spa√ü im Studium ‚Äď Erfolg im Beruf: (k)ein Widerspruch?

Universitäts- oder Hochschulstudium?

Praxisphase in der Industrie oder lieber Auslandssemester?

Premium- oder Mogelpackung?

 

Darauf aufbauend, besteht ausreichend Gelegenheit selbst (kleine) Versuche aus dem Praktikum durchzuf√ľhren und anhand einer (Probe-) Vorlesung die Inhalte und Anforderungen zu checken.

 

 

 

 

 

 

 

√Ąnderungen bis zum Beginn der Sommeruni m√∂glich.