Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Anmeldung möglich Frühlings-Kräuterwanderung im Deister

(Lauenau, ab Fr., 26.4., 13.30 Uhr )

Diese Frühlingswanderung führt zunächst bergauf zum Forsthaus Blumenhagen und dann am Waldrand entlang bis zu dem Quellgebiet der sogenannten Hexenteiche im Naturschutzgebiet "Waltersbachtal". Das idyllische Bachtal ist von artenreichen Wiesen mit Wiesenschaumkraut und Spitzwegerich begleitet und von bizarren Hainbuchen und stattlichen Rotbuchen gesäumt. Unterwegs treffen wir auf eine Fülle an essbaren Wildkräutern, u. a. Bärlauch und Taubnesseln und auf erste zarte Laubblätter, von denen viele, z. B. die der Rotbuche, der Linde und dem Weißdorn essbar sind. Natürlich gibt es reichlich kulinarische Tipps und Spannendes aus dem Heilwissen heutiger und vergangener Zeiten. Zudem werden Bestimmungsmerkmale und Unterscheidungsmerkmale zu Giftpflanzen wie z. B. dem Aronstab vermittelt. Wir werden eine Strecke von insgesamt ca. zehn Kilometern zurücklegen.

Anmeldung möglich Vogelstimmen in Wald, Garten und Feldflur

(Bückeburg, ab Fr., 26.4., 19.00 Uhr )

Im April nimmt die Dichte der Vogelstimmen mit jedem Tag zu. Viele Zugvögel kommen aus den Winterquartieren in die heimischen Brutgebiete und bereichern mit ihrem Gesang das morgendliche Vogelkonzert. Wir wollen in diesem Kurs herausfinden, welche Stimme zu welcher Vogelart gehört. Hierzu werden wir in verschiedenen Lebensräumen wie Wald, Garten und Feldflur die häufigsten und auffälligsten Sänger ausfindig machen und lernen, Vögel nicht nur anhand ihres Aussehens, sondern auch an ihrem Gesang zu bestimmen. Einer abendlichen Einführung in die Thematik folgt eine Exkursion zur Beobachtung der Vogelarten in ihren Lebensräumen. In diesem Kompaktkurs werden erweiterte Kenntnisse zur Vogelbestimmung und zum Kennenlernen von Vogelstimmen vermittelt. Dieser Kurs kann unabhängig von der Teilnahme an Kurs 1 belegt werden.

auf Warteliste Todenmanner Naturerlebnis-Führung

(Rinteln, ab Sa., 27.4., 15.00 Uhr )

Bei dieser Wald- und Wiesenführung geht es zunächst an den Pferdewiesen entlang, dann in den Wald über Todenmann. Sie lernen dabei Interessantes über die dortigen Wildkräuter und Bäume durch Anschauen, Fühlen, Riechen und Schmecken. Sind die Kräuter, Baumblätter und evtl. vorhandene Pilze essbar oder nicht oder sogar giftig? Sie lernen zusätzlich etwas über die Heilwirkungen der Kräuter und Bäume.

Anmeldung möglich Kräuterwanderung im Schaumburger Wald

(Stadthagen, ab Di., 30.4., 13.30 Uhr )

Auf dieser Wanderung werden Erkennungsmerkmale essbarer und heilkräftiger Wildpflanzen am Wegesrand, am Wiesenrand und im Wald vermittelt sowie Unterscheidungsmerkmale zu Giftpflanzen.
Die Tour bietet eine Fülle an "wilden Delikatessen" wie z. B. zarte Lindenblätter und zitronige Fichtensprossen, Wiesen-Sauerampfer, Wald-Sauerklee, Gundermann und Wiesen-Schaumkraut. Zahlreiche Heilpflanzen säumen den Wegesrand, wie z. B. Spitzwegerich, Schafgarbe und Stinkender Storchenschnabel. Wir werden eine Strecke von ca. fünf Kilometern zurücklegen.

auf Warteliste Rügen - zwischen Tourismus, Naturschutz und sozialer Entwicklung

(Überörtlich, ab So., 5.5., 18.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Deutschlands größte Insel besitzt nach wie vor eine große Anziehungskraft - die mondänen Seebäder und die einzigartige Bäderarchitektur, die leuchtenden Kreidefelsen und die scheinbar unberührte Natur, die weiten Strände und das meist ruhige Meer. Aber Rügen ist viel mehr als ein Sehnsuchts- und Urlaubsort: Heimat und Lebensgrundlage für mehr als 60.000 Menschen, die auf der Insel leben und arbeiten. Genügt der Tourismus als Existenzgrundlage? Gibt es einen Einklang mit den Belangen des Naturschutzes? Wovon und wie leben die Rüganer - auch außerhalb der Saison und jenseits des Massentourismus? Nach Rügen reisen, heißt nach Sassnitz reisen, schrieb Theodor Fontane vor 120 Jahren. Wir wollen uns in Sassnitz und darüber hinaus mit den wichtigsten Entwicklungen Rügens beschäftigen: der Historie Rügens, der Geschichte des Fremdenverkehrs, Sassnitz, der Fischerei und der maritimen Wirtschaft, dem Nationalpark Jasmund, dem Verhältnis von Naturschutz und Tourismus, der Entwicklung der Seebäder, den Arbeitsplätzen und dem Leben der Rüganer, der politischen Situation und der Stimmung der Menschen, den Perspektiven der Insel.
Das geschieht durch Analysen, Gespräche und Exkursionen.

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