Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Philosophie, Religion

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Anmeldung möglich vhs.wissen live: Religion und Nation in den USA (21B110500)

(Überörtlich, ab Do., 20.1., 19.30 Uhr )

Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu.
Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein.

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA.
Bei C.H. Beck hat er zuletzt „Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation“ veröffentlicht.

Anmeldung möglich Meine Werte leben - aber wie? (21B220415)

(Stadthagen, ab Di., 2.11., 18.30 Uhr )

Manchmal kommt unser "innerer Kompass" abhanden, der uns durch unser Leben führt und uns Orientierung gibt. Wir spüren die Warnzeichen der Seele und des Körpers, wenn wir nicht nach den Werten leben (können), die uns wichtig sind. Mit dem Seminar möchten wir einen Weg aufzeigen, mit dem dieser innere Kompass entdeckt werden kann. Er kann uns helfen unsere eigenen Werte zu erkennen und nach ihnen zu leben. Als Grundlage dient das Modell des "Hexaflex" von Russ Harris, das sechs verschiedene Zugänge zum Thema aufzeigt. Mit ihnen werden wir uns an den sechs Abenden des Seminars beschäftigen.
Bitte mitbringen: Schreibmaterial

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Realität des Risikos (21B230100)

(Überörtlich, ab Mo., 27.9., 19.30 Uhr )

Menschen sind Gefahren ausgesetzt und viele dieser Gefahren sind von Menschen verursacht oder beeinflusst.
Wir leben nicht heute erst in der „postmodernen Moderne“ (Ulrich Beck) in einer „Risikogesellschaft“, vielmehr war die Menschheit von jeher Risiken ausgesetzt und hat versucht, diese durch eigenes Tun günstig zu beeinflussen. Bevor Menschheitsgeißeln wie die Pest, die Pocken, Masern etc. durch Hygienemaßnahmen und Impfungen unter Kontrolle gebracht wurden, gehörten Epidemien zu den größten Menschheitsgefahren.
Uns ist unterdessen bewusst, dass es damit nicht vorüber ist. Kriege, Umweltzerstörung, Großtechnologien vernichten und gefährden Menschenleben, sind aber allein von Menschen verantwortet.
Die Realität des Risikos zwingt uns zu einer rationalen Auseinandersetzung: Wie sollen wir auf Risiken reagieren und welche Rolle spielen dabei ethische Kriterien?

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland und lehrt Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er gehörte als Staatsminister für Kultur und Medien dem ersten Kabinett Schröder an. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Im Frühjahr 2021 veröffentlichte er gemeinsam mit Nathalie Weidenfeld bei Piper „Die Realität des Risikos: Über den vernünftigen Umgang mit Gefahren“.

Anmeldung möglich Ökologische Ethik (21B230102)

(Bückeburg, ab Sa., 13.11., 11.00 Uhr )

Die Verletzlichkeit der Natur stellt uns durch ethische Fragestellungen vor neue Herausforderungen. Menschliches Handeln steht nicht nur unter der Frage des ethischen Umgangs untereinander, sondern muss sich zunehmend mit dem ethischen Handeln des Menschen an der Natur auseinandersetzen. Insbesondere im 20. Jh. stellen Philosophen wie Jonas, Anders oder Schweitzer die Frage nach der Rechtfertigung menschlichen Handelns an Tieren, Pflanzen und allem Lebendigen. Dabei zeigt sich, dass andere Antworten nötig geworden sind, um die ökologische Katastrophe abwenden zu können. Antworten führen weg von einer ausschließlich auf den Menschen fokussierten Perspektive hin zu einer neuen Ethik, die den Menschen als Teil des ökologischen Systems begreift, in das er eingreift und dies ethisch rechtfertigen muss. Der Kurs setzt sich mit zentralen Positionen ökologischer Ethik des 20. Jh. auseinander. Es werden Texte der ökologischen Ethik, der Verantwortungsethik, im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen, die diskutiert werden. Es soll eine Perspektive entstehen, wie die Herausforderungen des 21. Jh. mit Hilfe der ökologischen Ethik zu lösen sein können.

Anmeldung möglich Friedrich Nietzsche (21B230112)

(Rinteln, ab Sa., 6.11., 12.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Welche Stellung nimmt der Mensch im Kosmos ein? Wohin strebt der Mensch? Und warum behauptet
ausgerechnet der Philosoph Friedrich Nietzsche: „Gott ist tot!“ Nietzsche zählt zu den schillerndsten
Persönlichkeiten der Philosophiegeschichte: Ein kreativ-eigenwilliger Denker, hochintelligent, seiner
Zeit weit voraus und doch höchst umstritten. Nietzsche reflektiert sowohl den Weltlauf als auch das
Individuum bis in die tiefsten Tiefen menschlicher Existenz hinein – um am Ende den vielzitierten und
oftmals missverstandenen „Übermenschen“ zur Geltung zu bringen. Wir werden die Biographie
Nietzsches und seine Stellung zum weiblichen Geschlecht ebenso erörtern wie die Aktualität seiner
provozierenden Thesen und Aphorismen. Das Seminar richtet sich besonders an Teilnehmende, die
bislang noch keine oder erst wenig Berührung mit der Philosophie hatten.
Philosophische Lektüre wird im Seminar ausgegeben, hierfür sind 2,50 Euro beim Kursleiter zu entrichten.

Anmeldung möglich Philosophische Persönlichkeitsentwicklung (21B230202)

(Bückeburg, ab Do., 18.11., 18.00 Uhr )

Die Weiterentwicklung der Persönlichkeit erhöht die Chancen auf Freude, Zufriedenheit, Leidvermeidung und Aufrechterhaltung der Existenz. Dies gilt sowohl für das Individuum als auch die Gemeinschaft. Somit dient diese Weiterentwicklung auch der Gesellschaft. Dementsprechend ist die konstruktive Persönlichkeitsentwicklung sowohl auf der Individual- als auch auf der Kollektivebene ethisch sinnvoll. Der Kurs vermittelt philosophisches Wissen aus den drei Bereichen, die für die Persönlichkeitsentwicklung einen Nutzen mit sich führen: 1. Philosophie des Geistes (Vernunft, Verstand, Bewusstsein usw.) 2. Erkenntnistheorie (Methoden des Lernens) 3. Ethik (Werttheorie, Moral-Philosophie und Lebenskunst).

Anmeldung möglich Essentialia der Philosophie: Schlüsseltheoreme (21B230215)

(Stadthagen, ab Do., 4.11., 18.00 Uhr )

Ein Schlüsseltheorem ist ein Lehrsatz, der als Schlüssel zu einem Raum der Erkenntnis fungiert. Der hier angebotene Kurs umfasst eine ganze Reihe von philosophischen Schlüsseltheoremen und jeweils eine vertiefte Betrachtung dieser Theoreme. Auf dem Wege eines Querschnitts durch das Spektrum der Teildisziplinen der Philosophie, bietet der Kurs zahlreiche Schlüsselinformationen, die als grundlegende Substanz der Generierung eines philosophisch geprägten Weltbildes dienen können.

Anmeldung möglich Philosophischer Gesprächskreis (21B230302)

(Bückeburg, ab Mi., 17.11., 18.00 Uhr )

Das Philosophieren ist die Primärmethode der Philosophie. Der hier angebotene Gesprächskreis bietet die Möglichkeit, unter der fachkundigen Leitung des Dozenten diese Methode in Form eines gemeinsamen Philosophierens kennenzulernen bzw. anzuwenden. Hierzu werden harte und nonkonformistische Thesen aus der Philosphie in den Raum gestellt, um zu begründetem Widerspruch und philosophischem Weiterdenken einzuladen; Erweiterung eigener Kenntnisse und Verständnis für den Andersdenkenden sind das Ziel.

Anmeldung möglich Wege durch das Neue Testament (21B240115)

(Stadthagen, ab Di., 9.11., 19.30 Uhr )

2000 Jahre alte Geschichte und Zeugnisse prägen das Neue Testament.
Im Mittelpunkt steht Jesus von Nazareth in Galiläa. Ziemlich anstößige Sachen soll er getan haben: Kranke geheilt, Dämonen ausgetrieben, Tote erweckt. Seine Botschaft von einem Heil machenden Gott ist einfach nicht totzukriegen. Wer war er? Ein Wander-Rabbi, der aneckte - der in die Mühlen der damaligen religiösen Autoritäten und der römischen Besatzungsmacht geriet - und der nicht zurückwich, auch als es sein Leben kostete. Oder war er noch mehr? Seine Zeugen behaupten ja, er lebe - damals und heute.

Anmeldung möglich Hedonistische Ethik: Epikur (21B240315)

(Stadthagen, ab Do., 27.1., 18.00 Uhr )

Epikur zählt zum Kreise der einflussreichsten Philosophen der abendländischen Antike. Der altgriechische Philosoph ist nicht nur der Gründer des nach ihm benannten Epikureismus, sondern auch einer der beiden Gründerväter des Hedonismus. Der Hedonismus ist eine Grundlagentheorie der Ethik, die auf zwei Grundprinzipien basiert: 1. Das Hedonistische Prinzip: Jede Handlung soll Freude generieren bzw. Leid verringern! 2. Das Konsequenzen-Prinzip: Die Bewertung von Handlungen und Handlungsoptionen soll anhand der Folgen dieser Handlungen bzw. Handlungsoptionen durchgeführt werden! Diese beiden Prinzipien zählen nicht zuletzt auch zu den vier Grundprinzipien des Utilitarismus. Dieser Kurs bietet einen kurzen Überblick über den Epikureismus und eine Betrachtung der Philosophischen Anthropologie und vor allem Ethik Epikurs.

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