Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Philosophie, Religion

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Anmeldung möglich vhs.wissen live: Das Zeitalter des Glaubens (20B112300)

(Überörtlich, ab Do., 10.12., 19.30 Uhr )

Das Zeitalter des Glaubens. Aufstieg und Niedergang der uns vertrauten Form von Religion
Das "Zeitalter des Glaubens" begann mit der Emanzipation der Religion vom Staat um 500 v.Chr. im frühen Judentum und begann zu verblassen mit der Emanzipation des Staates von der Religion im 18. und 19. Jh. Diese Geschichte behandelt der Vortrag aus dem Gesichtspunkt der Ägyptologie, die es mit einer Kultur zu tun hat, die dem Zeitalter des Glaubens vorausging und deren Wiederentdeckung seit der Renaissance zum Ende dieses Zeitalters beiträgt.
Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1998), dem Sigmund- Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2016) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann, 2018).

auf Warteliste Erich Fromm (20B230112)

(Rinteln, ab Sa., 7.11., 12.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Der Sozialphilosoph Erich Fromm spürt in seinen Werken dem Phänomen einer erkalteten Gesellschaft nach. Er gelangt zu dem Schluss, dass die Menschen vor der existentiellen Frage stehen, sich entweder für die Lebensweise des Habens oder des Seins zu entscheiden. Der Mensch sucht nach Halt und Orientierung - und er wird sie weniger in der Welt des Habens finden (nach Fromm im übersteigerten Konsum) als vielmehr im Wesen umfassender Solidarität selbst: Nur sie weist uns den Weg zu einer erfüllten Existenz des Seins. Erich Fromms theoretische Vorbilder waren Freuds Psychoanalyse, vor allem aber die materialistische Geschichtsphilosophie von Karl Marx. Erich Fromms biographische als auch philosophische Hintergründe werden leichtverständlich erläutert und seine Ideen für die moderne Gesellschaft ausführlich diskutiert.
Das Seminar richtet sich besonders an Teilnehmende, die bislang noch keine oder erst wenig Berührung mit der Philosophie hatten.
Bitte 2,50 EUR für Philosophische Lektüre beim Kursleiter entrichten.

Anmeldung möglich Wege durch das Neue Testament (20B240115)

(Stadthagen, ab Di., 3.11., 19.30 Uhr )

2000 Jahre alte Geschichte und Zeugnisse prägen das Neue Testament.
Im Mittelpunkt steht Jesus von Nazareth in Galiläa. Ziemlich anstößige Sachen soll er getan haben: Kranke geheilt, Dämonen ausgetrieben, Tote erweckt. Seine Botschaft von einem Heil machenden Gott ist einfach nicht totzukriegen. Wer war er? Ein Wander-Rabbi, der aneckte - der in die Mühlen der damaligen religiösen Autoritäten und der römischen Besatzungsmacht geriet - und der nicht zurückwich, auch als es sein Leben kostete. Oder war er noch mehr? Seine Zeugen behaupten ja, er lebe - damals und heute.

Anmeldung möglich Exkursionen durch das Alte Testament (20B240215)

(Stadthagen, ab Di., 8.9., 19.30 Uhr )

Es schlägt eine Brücke von der jüdischen zur christlichen Religion und ist somit ein Bindeglied zwischen den Kulturen: die Rede ist vom Alten Testament. Die tausendjährige Entstehungsgeschichte der heiligen Schrift des Judentums wurzelt in altorientalisch-ganzheitlichen Denkweisen und der Welt des Hellenismus. Wir werden in diesem Seminar mit Hilfe der historisch-kritischen Exegese die alten Texte entschlüsseln und sowohl nach zeitlichen und historischen Hintergründen als auch nach Absichten der Verfasser fragen. Zudem werden unterschiedliche Gottesbilder und literarische Gattungen sowie Bezüge zum Neuen Testament aufgezeigt.
Die Teilnahme am vorangegangenen Kurs wird dabei nicht vorausgesetzt.

Anmeldung möglich Hedonistische Ethik: Epikur (20B240315)

(Stadthagen, ab Mi., 16.12., 18.00 Uhr )

Epikur zählt zum Kreise der einflussreichsten Philosophen der abendländischen Antike. Der altgriechische Philosoph ist nicht nur der Gründer des nach ihm benannten Epikureismus,sondern auch einer der beiden Gründerväter des Hedonismus. Der Hedonismus ist eine Grundlagen-Theorie der Ethik, die auf zwei Grundprinzipien basiert: 1. Das Hedonistische Prinzip: Jede Handlung soll Freude generieren bzw. Leid verringern! 2. Das Konsequenzen-Prinzip: Die Bewertung von Handlungen und Handlungsoptionen soll anhand der Folgen dieser Handlungen bzw. Handlungsoptionen durchgeführt werden! Diese Prinzipien zählen nicht zuletzt zu den vier Grundprinzipien des Utilitarismus. Der Vortrag bietet einen kurzgefassten Überblick über den Epikureismus und eine Betrachtung eines gewichtigen Teiles des philosophischen Systems von Epikur: Philosophische Anthropologie und vor allem Ethik.

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