Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Philosophie, Religion

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In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Wir alle wollen glücklich leben, doch wir selbst seien es, die dies (oftmals) verhindern und uns im Wege stehen, sagen die Stoiker. Ist man erstmal auf dem falschen Weg, führe auch schnelleres Laufen nicht zum Ziel. Der sprichwörtlich gewordene stoische Weise ist ein Ideal der antiken Philosophie. Real hat es den stoischen Weisen wohl nie gegeben. Könnte der stoische Weise auch für uns heute ein Vorbild sein? Ziel aller antiken Philosophenschulen war das glückliche Leben. Wir würden den Fehler machen, im Leben die falschen Prioritäten zu setzen und Ruhm, Ehre und Reichtum nachjagen. Man müsse sich für ein philosophisches Leben völlig frei machen von falschen Prioritäten, und es sei vernünftig, sich nur solche Ziele zu setzen, die auch erreichbar seien.
Behandelt werden Sokrates und Platon, Aristoteles, Diogenes, Epikur, die Skeptiker und selbstverständlich die Stoiker unter der Fragestellung, was wir von der Philosophie heute für unser Leben lernen können.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Ethik der Digitalisierung (23A234100)

(Überörtlich, ab Mo., 22.5., 19.30 Uhr )

Die Haltungen zur Digitalisierung schwanken zwischen Euphorie und Apokalypse: Die einen erwarten die Schaffung eines neuen Menschen, der sich selbst zum Gott erhebt. Andere befürchten den Verlust von Freiheit und Menschenwürde. Wolfgang Huber wirft in diesem Vortrag demgegenüber einen realistischen Blick auf den technischen Umbruch. Das beginnt bei der Sprache: Sind die "sozialen Medien" wirklich sozial? Fährt ein mit digitaler Intelligenz ausgestattetes Auto "autonom" oder nicht eher automatisiert? Sind Algorithmen, die durch Mustererkennung lernen, deshalb "intelligent"?
Wolfgang Huber war Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland und Mitglied des Deutschen Ethikrats. Er engagiert sich im Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik sowie im Beirat des Deutschen Krebsforschungszentrums und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Max-Friedländer-Preis, dem Karl-Barth-Preis und dem Reuchlin-Preis.

Anmeldung möglich Karl Marx (23A234102)

(Rinteln, ab Sa., 10.6., 11.30 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Karl Marx zählt zu den herausragenden Denkern der Weltgeschichte. Seine Philosophie begreift den Lauf der Geschichte und die Entwicklung der Menschheit als im wesentlichen durch Arbeit und materielle Produktion begründet. Aber was meint Marx denn eigentlich genau, wenn er behauptet, dass das "Sein das Bewusstsein bestimmt"? Warum übt er eine äußerst scharfe Religionskritik ("Religion ist Opium des Volkes") ? Und warum lehnt Marx die bürgerliche Gesellschaft im Grunde so vehement ab? Diesen Fragen wollen wir im Seminar ebenso nachgehen wie der aktuellen Bedeutung der Marxschen Philosophie für die Gesellschaft von heute.
Das Seminar richtet sich besonders an Teilnehmende, die bislang erst wenig Berührung mit der Philosophie hatten. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Philosophische Lektüre wird im Seminar ausgegeben, hierfür sind 3,00 Euro beim Kursleiter zu entrichten.

Anmeldung möglich Exkursionen durch das Alte Testament (23A234115)

(Stadthagen, ab Di., 14.2., 19.30 Uhr )

Es schlägt eine Brücke von der jüdischen zur christlichen Religion und ist somit ein Bindeglied zwischen den Kulturen: die Rede ist vom Alten Testament. Die tausendjährige Entstehungsgeschichte der heiligen Schrift des Judentums wurzelt in altorientalisch-ganzheitlichen Denkweisen und der Welt des Hellenismus. Wir werden in diesem Seminar mit Hilfe der historisch-kritischen Exegese die alten Texte entschlüsseln und sowohl nach zeitlichen und historischen Hintergründen als auch nach Absichten der Verfasser fragen. Zudem werden unterschiedliche Gottesbilder und literarische Gattungen sowie Bezüge zum Neuen Testament aufgezeigt.
Die Teilnahme am vorangegangenen Kurs wird dabei nicht vorausgesetzt.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Eine andere Jüdische Weltgeschichte (23A234200)

(Überörtlich, ab Mi., 26.4., 19.30 Uhr )

Anhand einzelner Beispiele wird in dem Vortrag beschrieben, wie das Judentum die Weltgeschichte und die Weltkultur von den Anfängen bis heute prägte. Dabei wird die Theologie ebenso wie die Geografie jüdischer Geschichte beleuchtet. So entsteht eine Universalgeschichte des Judentums, die Schulweisheiten entkräftet und antisemitische Ideologien durch Fakten entlarvt.
Michael Wolffsohn ist Historiker und Publizist, und einer der führenden Experten für die Analyse internationaler Politik. Bis 2012 lehrte er Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München.

Anmeldung möglich Weltreligionen: Das Judentum (23A234202)

(Bückeburg, ab Mo., 5.6., 18.00 Uhr )

Das Judentum ist eine der drei abrahamitischen Weltreligionen. Seine Geschichte reicht bis weit in die Antike zurück: Um 1250 v. Chr. zog das israelitische Volk unter Führung von Moses aus Ägypten in das Gelobte Land. Dieses welthistorische Ereignis steht am Beginn der Entwicklung des Judentums von einer ursprünglich polytheistisch geprägten Stammesreligion hin zu einer monotheistischen Weltreligion. Gleichen Zuges stellt dieses Ereignis auch die Keimzelle von Christentum und Islam dar, deren Entstehung untrennbar mit der Existenz des Judentums verbunden ist. Der hier angebotene Vortrag bietet einen Überblick über die heiligen Schriften, die religiösen Lehren, die religiöse Praxis, die unterschiedlichen Strömungen und vor allem über die geschichtliche Entwicklung des Judentums.
Das Christentum ist eine der drei abrahamitischen Weltreligionen. Im Jahre 33 wurde Jesus gekreuzigt, Mitte des 1. Jh. begann der Apostel Paulus, als Missionar zu wirken. Diese beiden welthistorischen Ereignisse stehen am Beginn der Entwicklung des Christentums von einer ursprünglich jüdischen Sekte hin zu einer eigenständigen Weltreligion. Im weiteren Verlauf der Weltgeschichte hat dieser Glaube auf die Entwicklung des abendländischen Kulturkreises einen extrem großen Einfluss ausgeübt, der bis in die Gegenwart hineinreicht. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über die heiligen Schriften, die religiösen Lehren, die religiöse Praxis und vor allem über die geschichtliche Entwicklung des Christentums.

Anmeldung möglich Kinder-Kirchen-Ralley (23A244115)

(Stadthagen, ab Sa., 13.5., 10.00 Uhr )

In Kooperation mit der St. Martini Gemeinde Stadthagen und dem Landesjugendpfarramt Schaumburg-Lippe.
Wer samstagsmorgens die Innenstadt Stadthagens besucht, kommt nicht umhin, den großen Kirchturm am Rande des Marktplatzes zu erblicken. Zur vollen Stunde läuten die Glocken, zahlreiche Marktbesucher/innen umrunden die dicken Kirchenmauern. Doch wie sieht es eigentlich in der Kirche aus? Was bedeutet das Glockenläuten? Warum stehen dort Worte in fremder Sprache an der Wand? Was ist das für Musik, die man manchmal hört, wenn man an ihr vorbei geht? Fragen über Fragen... Hast du dir manche davon vielleicht auch schon einmal gestellt? Dann bist du (mit deinen Eltern) ganz herzlich eingeladen, ins Innere der St. Martini Kirche Stadthagen zu blicken. Lerne die Kirche bei unserer Kinder-Kirchen-Rallye kennen.
Im Anschluss erwartet dich eine kleine Überraschung und ein Mittagssnack im Gemeindehaus. Wir freuen uns auf deine Anmeldung.

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