Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Philosophie, Religion

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Anmeldung möglich vhs.wissen live: Religion und Nation in den USA (21B110500)

(Überörtlich, ab Do., 20.1., 19.30 Uhr )

Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu.
Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein.

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA.
Bei C.H. Beck hat er zuletzt „Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation“ veröffentlicht.

Anmeldung möglich Hedonistische Ethik: Epikur (21B240315)

(Stadthagen, ab Do., 27.1., 18.00 Uhr )

Epikur zählt zum Kreise der einflussreichsten Philosophen der abendländischen Antike. Der altgriechische Philosoph ist nicht nur der Gründer des nach ihm benannten Epikureismus, sondern auch einer der beiden Gründerväter des Hedonismus. Der Hedonismus ist eine Grundlagentheorie der Ethik, die auf zwei Grundprinzipien basiert: 1. Das Hedonistische Prinzip: Jede Handlung soll Freude generieren bzw. Leid verringern! 2. Das Konsequenzen-Prinzip: Die Bewertung von Handlungen und Handlungsoptionen soll anhand der Folgen dieser Handlungen bzw. Handlungsoptionen durchgeführt werden! Diese beiden Prinzipien zählen nicht zuletzt auch zu den vier Grundprinzipien des Utilitarismus. Dieser Kurs bietet einen kurzen Überblick über den Epikureismus und eine Betrachtung der Philosophischen Anthropologie und vor allem Ethik Epikurs.

Anmeldung möglich Erfülltes Leben (22A224215)

(Stadthagen, ab Do., 21.4., 18.30 Uhr )

Diese Frage begleitet uns durch die verschiedenen Abschnitte unserer Entwicklung. Es ist die Frage nach dem "erfüllten Leben". Der Kommunikationsforscher Schulz von Thun geht ihr in seinem "Fünf-Felder-Modell" (Wunscherfüllung, Sinnerfüllung, Daseinserfüllung, Biografische Erfüllung, Selbsterfüllung) nach. Wir wollen uns mit dem Modell und seinen Fragestellungen vertraut machen, um zu verstehen, was für jede(n) Einzelne(n) erfülltes Leben bedeuten und wie es gelebt werden kann. Dabei geht es z. B. um Fragen wie: In welchem Lebensabschnitt stelle ich die Frage nach dem erfüllten Leben? Wo und wie habe ich bisher nach Erfüllung gesucht? Warum fällt es mir oft schwer mich zufrieden zu fühlen?

Anmeldung möglich Philosophischer Gesprächskreis (22A234102)

(Bückeburg, ab Mi., 4.5., 18.00 Uhr )

Das Philosophieren ist die Primärmethode der Philosophie. Der hier angebotene Gesprächskreis bietet die Möglichkeit, unter der fachkundigen Leitung des Dozenten diese Methode in Form eines gemeinsamen Philosophierens kennenzulernen bzw. anzuwenden. Hierzu werden harte und nonkonformistische Thesen aus der Philosophie in den Raum gestellt, um zu begründetem Widerspruch und philosophischem Weiterdenken einzuladen; Erweiterung eigener Kenntnisse und Verständnis für den Andersdenkenden sind das Ziel.

Anmeldung möglich Immanuel Kant (22A234112)

(Rinteln, ab Sa., 26.3., 12.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Immanuel Kants berühmte Forderung: "Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu
bedienen" gilt nicht nur als zentraler Punkt philosophischer Aufklärung, sondern auch als
Wegweiser einer auf Solidarität und Humanität gründenden Gesellschaft. Kants strikter Appell
an die Vernunft gewinnt damit eine ethisch-moralische Perspektive, die in der Formulierung
des "Kategorischen Imperativs" gipfelt. Welche konkrete Stellung bezieht Kant zu den großen
Fragen, "was den Menschen ausmacht" - zu Moral und Erkenntnis, zu Glück und Religion, zu
Gut und Böse? Anhand kurzer Originaltexte werden im Seminar sowohl biographische Details
als auch Kants philosophische Grundfragen eingehend erläutert sowie die Aktualität seiner
Philosophie erörtert. Das Seminar richtet sich besonders an Teilnehmende, die bislang noch
keine oder erst wenig Berührung mit der Philosophie hatten.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!
Philosophische Lektüre wird im Seminar ausgegeben, hierfür sind 2,50 Euro beim Kursleiter zu entrichten.

Anmeldung möglich Grundbegriffe der Religionsphilosophie (22A234202)

(Bückeburg, ab Do., 30.6., 18.00 Uhr )

Das kategoriale Denken ist der Schlüssel zur Gewinnung, Prüfung und Bewertung von Erkenntnis. Die differenzierende Wahrnehmung ist eine notwendige Voraussetzung des kategorialen Denkens. Dieses Denken erfordert ein der Realität angemessenes Begriffsspektrum, um wahrheitsgenerierend sein zu können. Eingedenk dessen, dass die Menschheitsgeschichte nicht nur sieben Weltreligionen, sondern auch unzählige weitere Religionen hervorgebracht hat, gilt betreffs des sehr wirkmächtigen Phänomens "Religion" das Vorgenannte sogar in besonderem Maße.
Vor diesem Hintergrund thematisiert die hier angebotene Veranstaltung eine ganze Reihe von Grundbegriffen der Religionsphilosophie und Vergleichenden Religionswissenschaft: z. B. die Begriffe "Heidentum", "Esoterik", "Spiritualismus", "Agnostizismus", "Deismus" und "Theismus". Weiterführend unterzieht dieser Vortrag die Hauptfunktionen der Religion, die Heilsversprechen der Weltreligionen und die Wege zum Glauben an das Transzendente einer kritisch-objektiven Betrachtung.

Anmeldung möglich Utilitaristische Ethik (22A234215)

(Stadthagen, ab Fr., 3.6., 18.00 Uhr )

Der Utilitarismus ist eine Ende des 18. Jh. entstandene Grundlagen-Theorie der Ethik. Der englische Philosoph Jeremy Bentham ist der Gründervater dieser Theorie, die im 19. Jh. vom ebenfalls in England beheimateten Philosophen John Stuart Mill grundlegend weiterentwickelt und geprägt worden ist. Der Utilitarismus baut unmittelbar auf einer aus der Antike stammenden Grundlagen-Theorie der Ethik auf. Diese antike Theorie ist der von den altgriechischen Philosophen Epikur und Aristipp entwickelte Hedonismus. Der Begriff "Hedonismus" ist hier nicht (!) im umgangssprachlichen, sondern im philosophischen Sinne zu verstehen! Vor diesem Hintergrund bietet die hier angebotene Veranstaltung einen weitreichenden und facettenreichen Überblick über den Utilitarismus, der in sich Freude, Zufriedenheit und Vernunft harmonisch miteinander vereint.

Anmeldung möglich Exkursionen durch das Alte Testament (22A244115)

(Stadthagen, ab Di., 22.2., 19.30 Uhr )

Es schlägt eine Brücke von der jüdischen zur christlichen Religion und ist somit ein Bindeglied zwischen den Kulturen: die Rede ist vom Alten Testament. Die tausendjährige Entstehungsgeschichte der heiligen Schrift des Judentums wurzelt in altorientalisch-ganzheitlichen Denkweisen und der Welt des Hellenismus. Wir werden in diesem Seminar mit Hilfe der historisch-kritischen Exegese die alten Texte entschlüsseln und sowohl nach zeitlichen und historischen Hintergründen als auch nach Absichten der Verfasser fragen. Zudem werden unterschiedliche Gottesbilder und literarische Gattungen sowie Bezüge zum Neuen Testament aufgezeigt.
Die Teilnahme am vorangegangenen Kurs wird dabei nicht vorausgesetzt.

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