Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Kunst, Kultur, Musik >> Kunst-, Kulturgeschichte

Seite 1 von 1

auf Warteliste Potsdam - ein Gesamtkunstwerk (21A124400)

(Überörtlich, ab Mo., 3.5., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Wegen seiner landschaftlichen Schönheit entwickelte sich Potsdam im 17. Jahrhundert zu einer zweiten preußischen Residenzstadt.
Heute gilt die Stadt mit ihren Schlössern und Parkanlagen als Gesamtkunstwerk.
Die drei großen Landschaftsparks sind mit anderen Gebieten Anfang der 90er Jahre in die
Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. In den Parks befinden sich Schlösser, große
und kleinere, ehemalige Herrschersitze sind auch darunter. Berühmt sind die vielen
Sichtachsen, sie sind vor langer Zeit geplant und begeistern heute noch.
Doch Potsdam ist auch die Landeshauptstadt Brandenburgs, ein modernes Zentrum, eine Stadt, die wächst. Potsdam ist berühmt für seine Innenstadt und das Holländische Viertel, es ist auch eine Stadt,
die modernen Anforderungen gerecht werden muss. Wie passt das alles zueinander? Welche Diskussionen gibt es um den Wiederaufbau historischer Gebäude und den Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit? Wie kann man die Ansprüche der Gegenwart mit der Pflege des Erbes vereinbaren? Diesen Fragen wird nachgegangen, auch auf Exkursionen in die Stadt und die Parks.
Und die Geschichte ist ein Thema des Seminars, die Preußens und die einzelner Herrscher und
natürlich die Geschichte der Stadt. Die Entwicklung Potsdams bis zum Zweiten Weltkrieg sowie die Zeit danach ist ein Schwerpunktthema.
Über die drei großen Parkanlagen kann man sagen: in Potsdam ist oft der Weg das Ziel. Vieles erschließt sich durch Spaziergänge in den Parks, man kann auf den Spuren der Sichtachsen wandern und gewinnt so Erkenntnisse, die intensiver sind als es Bücher und Filme vermitteln können.
(inklusive einer Führung in einem Schloss)
In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Entdecken Sie die Hauptstadt. In keiner anderen Stadt spiegelt sich deutsche Geschichte, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung so intensiv und spannungsreich wie in Berlin. Das Seminar gibt Einblick in das aktuelle Stadtleben und vergegenwärtigt historische Spuren ebenso wie das aktuelle Wirken politischer, sozialer und kultureller Kräfte in der Stadt.
Wir werden die Stadt während einer Rundfahrt und Erkundungen durch verschiedene Stadtbezirke in Ost und West neu entdecken. Stadtentwicklung, Metropole versus "Kiez", Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen, aber auch Geschichte, Kunst, Kultur und Zeitgeist sollen Beachtung finden. Schwerpunkte des Seminars bilden das Zusammenwachsen von Ost und West, die Hauptstadtentwicklung und deren Auswirkungen.
Der in Lexington, Virginia, geborene Cy Twombly (1928-2011) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, "linkischen" Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den "Nullpunkt" der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern, gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. Mit mehr als 200 Werken - Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien - aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa. Streifen Sie mit Direktor Achim Hochdörfer durch die Ausstellungsräume und erfahren Sie, wie Cy Twombly bei der Gestaltung seiner späten "Rosen"-Bilder Verse bekannter Lyriker einfließen ließ.

Achim Hochdörfer ist Direktor des Museums Brandhorst in München.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum Brandhorst statt.
In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Die Regierung Amenophis'III. und Teje ist eine Zeit äußerster Verfeinerung, ja Dekadenz, greifbar in Königsbildnissen und den Reliefs in den Privatgräbern (Ramose). Auslandskontakte sind in der sog. Amarnakorrespondenz überliefert. Daneben wurden monumentale Bauten errichtet (Luxortempel), eine Palaststadt (Malqata), der Totentempel des Königs mit den Memnonkolossen und eines der ehemals prächtigsten Gräber im Tal der Könige.
Greifbar werden aus diversen Quellen Anzeichen für die Herkunft einer neuen Gottesvorstellung, die dann unter Echnaton zur 'Amarna-Sonnenreligion' monotheistisch verdichtet werden.
(Ausführliche Berichte auch über die im Augenblick laufenden archäologischen Arbeiten, dazu neustes Photo- und Planmaterial.)

Anmeldung möglich Echnaton und Nofretete (21A414302)

(Bückeburg, ab Sa., 12.6., 10.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Die Amarnazeit (ca. 1364 - 1345 v.Chr.) bezeichnet einen radikalen Bruch mit allem, was zuvor die Kultur Ägyptens ausmachte; der Aton-Sonnenglauben bestimmte das Denken der Elite, die sog. Amarnakunst entstand, gekennzeichnet durch einen teilweise stark überzeichneten "Naturalismus". Außer der Familiengeschichte Echnatons wird die Stadt Amarna mit der Aufdeckung des Bildhauerateliers Thutmosis’ (Nofretete) detailliert vorgeführt; ebenso werden Einblicke geboten in die dort in neuster Zeit gemachten archäologischen Entdeckungen und die Fragen der Restitution des Nofretete-Kopfes, wie sie von ägyptischer Seite gefordert wurde, (Karten, Photos, Pläne).

Seite 1 von 1

Anmeldung möglichAnmeldung möglich
fast ausgebuchtfast ausgebucht
auf Wartelisteauf Warteliste
Kurs abgeschlossenKurs abgeschlossen
Kurs ausgefallenKurs ausgefallen
Keine Anmeldung möglichKeine Anmeldung möglich

Profilpass

Weiterbildungsportal

Herdt-Verlag

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen