Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Kunst, Kultur, Musik >> Kunst-, Kulturgeschichte

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Anmeldung möglich Das jüdische Berlin (22B120400)

(Überörtlich, ab Mo., 21.11., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Sehr vieles verbindet sich mit dem Begriff "Jüdisches Berlin". Im Jahr 1743 war die Übersiedelung Moses Mendelssohns nach Berlin, die Zeit der Aufklärung begann. Später, im 19. Jahrhundert gab es das bürgerliche jüdische Berlin und es kamen die Juden aus dem Osten Europas nach Berlin. Die Zeit der Weimarer Republik kann man den Höhepunkt an Integration und Erfolg nennen. Es gibt den großen Themenbereich: die Juden Berlins in der deutschen Literatur.
Auch an der Entwicklung von Politik und Parteien hatten die Juden großen Anteil. Es gab eine hohe Zahl Berliner Juden von Rang und Namen aus allen Bereichen von Kultur und Wissenschaft, viele sind heute noch bekannt.
Aber viele auch nicht! Die Shoa, der Holocaust, das unvergleichliche Verbrechen und seine Folgen sind das eine Thema des Seminars, das uns immer begleitet.
Wir fragen uns: kann es unbefangene Begegnungen geben?
Es gibt eine große Jüdische Gemeinde in Berlin mit einem regen und interessanten Gemeindeleben. Es gibt ein jüdisches Leben der Gegenwart, mit Schulen, Musik und Theater. Vieles im Bereich der Kultur gibt es zu entdecken, das ganze Jahr über. Auch ist das heutige Berlin die Wahlheimat von Israelis, befristet oder für immer. Viele sind jung und kreativ, Künstler/innen arbeiten in Berlin, es werden aber auch Unternehmen gegründet.
Wir begeben uns auf Spurensuche und Gespräche und Begegnungen sollen uns die Gegenwart näher bringen.
Im Verlaufe des Seminars werden die Themen beleuchtet um einen Überblick zu bekommen, der es ermöglicht, das Thema weiter zu verfolgen und seine Vielfältigkeit genauer kennen zu lernen.

auf Warteliste Potsdam - ein Gesamtkunstwerk (22B124200)

(Überörtlich, ab Mo., 12.9., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Wegen seiner landschaftlichen Schönheit entwickelte sich Potsdam im 17. Jahrhundert zu einer zweiten preußischen Residenzstadt.
Heute gilt die Stadt mit ihren Schlössern und Parkanlagen als Gesamtkunstwerk.
Die drei großen Landschaftsparks sind mit anderen Gebieten Anfang der 90er Jahre in die
Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. In den Parks befinden sich Schlösser, große
und kleinere, ehemalige Herrschersitze sind auch darunter. Berühmt sind die vielen
Sichtachsen. Sie sind vor langer Zeit geplant und begeistern heute noch.
Doch Potsdam ist auch die Landeshauptstadt Brandenburgs, ein modernes Zentrum, eine Stadt, die wächst. Potsdam ist berühmt für seine Innenstadt und das Holländische Viertel, es ist auch eine Stadt,
die modernen Anforderungen gerecht werden muss. Wie passt das alles zueinander? Welche Diskussionen gibt es um den Wiederaufbau historischer Gebäude und den Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit? Wie kann man die Ansprüche der Gegenwart mit der Pflege des Erbes vereinbaren? Diesen Fragen wird nachgegangen, auch auf Exkursionen in die Stadt und die Parks.
Und die Geschichte ist ein Thema des Seminars, die Preußens und die einzelner Herrscher und
natürlich die Geschichte der Stadt. Die Entwicklung Potsdams bis zum Zweiten Weltkrieg sowie die Zeit danach ist ein Schwerpunktthema.
Über die drei großen Parkanlagen kann man sagen: in Potsdam ist oft der Weg das Ziel. Vieles erschließt sich durch Spaziergänge in den Parks, man kann auf den Spuren der Sichtachsen wandern und gewinnt so Erkenntnisse, die intensiver sind als es Bücher und Filme vermitteln können.
(inklusive einer Führung in einem Schloss)
In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Entdecken Sie die Hauptstadt. In keiner anderen Stadt spiegelt sich deutsche Geschichte, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung so intensiv und spannungsreich wie in Berlin. Das Seminar gibt Einblick in das aktuelle Stadtleben und vergegenwärtigt historische Spuren ebenso wie das aktuelle Wirken politischer, sozialer und kultureller Kräfte in der Stadt.
Wir werden die Stadt während einer Rundfahrt und Erkundungen durch verschiedene Stadtbezirke in Ost und West neu entdecken. Stadtentwicklung, Metropole versus "Kiez", Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen, aber auch Geschichte, Kunst, Kultur und Zeitgeist sollen Beachtung finden. Schwerpunkte des Seminars bilden das Zusammenwachsen von Ost und West, die Hauptstadtentwicklung und deren Auswirkungen.
Mirjam Neumeister ist Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung.
Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt.

Anmeldung möglich Raffael - Zwischen Kitsch und Kultbild (22B800102)

(Bückeburg, ab Di., 13.9., 18.00 Uhr )

Wir alle kennen sie, die niedlichen, gedankenversunkenen Engelchen, die uns schon hundertfach von Tassen, Kalendern, Jutebeuteln oder Gebäckdosen entgegen blickten. Doch die wenigsten kennen ihre Geschichte. Sie beginnt mit Raffaello Sanzio da Urbino, genannt Raffael. Er ist der Maler der Päpste, doch vor allem ist er der Maler der Madonnen. Im Zentrum des Vortrags steht seine Sixtinische Madonna (1512 - 1513), die zu den bekanntesten Altarbildern ihrer Zeit zählt. Auf einige Fragen zum historischen Kontext, der speziellen Auftragssituation und dem konkreten Bestimmungsort will der Vortrag Antworten geben. Aus ihrer Bildtradition heraus wird die "Sixtina" verständlich gemacht, um Interessierten einen ersten Einblick in die Bildwelt Raffaels zu bieten.

Anmeldung möglich Giotto - Wegbereiter der Renaissance (22B800202)

(Bückeburg, ab Di., 11.10., 18.00 Uhr )

Giotto di Bodone (1266 - 1337) - Wegbereiter der Renaissance und Pionier der modernen Malerei galt bereits Zeitgenossen als Ausnahmekünstler. Mit seinen Fresken in Padua, Assisi und Florenz entwickelt er (bis heute gültige) malerische Prinzipien. Dank konsequenter Naturschilderung und der Erhebung menschlicher Leidenschaften zum Darstellungsgegenstand erhält ein bis dahin unbekannter Realismus Einzug in seine Bildwelten. Der Vortrag skizziert die innovativen Stil- und Erzählweisen im Oeuvre dieses selbstbewussten Künstlers und Bilderzählers, noch immer gefeiert und bewundert.

Anmeldung möglich Michelangelo - Die Sixtinische Kapelle (22B800302)

(Bückeburg, ab Di., 8.11., 18.00 Uhr )

Schon Goethe wusste: "Ohne die Sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich keinen anschauenden Begriff machen, was ein Mensch vermag." Doch nur widerstrebend nimmt Michelangelo 1508 den päpstlichen Auftrag an - ein Mammutprojekt, das dem passionierten Bildhauer alles abverlangen sollte. Getrieben von Selbstzweifeln schafft das rastlos leidende Genie, der Melancholiker und Einzelgänger, auf einer Fläche von mehr als 1000 qm das Unglaubliche: Er revolutioniert das Bild des Menschen. Und es wird eben jenes Deckenfresko epochalen Rangs sein, mittels dessen er bis heute seinen Platz als Fixstern am Renaissancehimmel behauptet.
Spritzgebäck, Christbaumkugeln und Lametta. Oder etwa doch Krippe samt Christuskind, Ochs und Esel? Unser visuelles Gedächtnis verbindet die verschiedensten Motive mit dem Thema Weihnachten. Und in der Tat: Die Geburt Christi rangiert unter den Top-3-Themen des neuen Testaments und zählt zweifellos zu den meistgemalten Sujets abendländischer Kunst. Giotto, Dürer, Bruegel, Leonardo, Boticelli und Velázquez. Kaum ein Künstler des ausgehenden Mittelalters und der Frühen Neuzeit, der sich nicht vom Evangelienbericht hat inspirieren lassen. Der Vortrag skizziert die kunsthistorische Entwicklung der Weihnachtsgeschichte in anschaulicher Weise, beleuchtet stilistische, regionale und konfessionelle Besonderheiten und macht Interessierte mit ihrer wechselhaften Bildtradition vertraut.

Anmeldung möglich Dürers Meisterstiche (22B800502)

(Bückeburg, ab Di., 10.1., 18.00 Uhr )

Mit seinen Meisterstichen - die noch immer einen festen Platz in unserem Bildgedächtnis beanspruchen - bezeichnet Dürer einen ersten Höhepunkt seiner Graphikerkarriere. Er brilliert mit künstlerischer und technischer Versiertheit, inszeniert sich als einer der ersten medienbewussten Marketingstrategen der Frühen Neuzeit. Dabei sind es komplexe Bildstrukturen voller (bis dato ungeklärter) ikonographischer Fragen, die als Exemplar einer ausgewiesenen Ambiguitas die kunsthistorische Forschung an die Grenzen ihrer Methodiken brachte.

Anmeldung möglich Potsdam - ein Gesamtkunstwerk (23A124400)

(Überörtlich, ab Mo., 8.5., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Wegen seiner landschaftlichen Schönheit entwickelte sich Potsdam im 17. Jahrhundert zu einer zweiten preußischen Residenzstadt.
Heute gilt die Stadt mit ihren Schlössern und Parkanlagen als Gesamtkunstwerk.
Die drei großen Landschaftsparks sind mit anderen Gebieten Anfang der 90er Jahre in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. In den Parks befinden sich Schlösser, große und kleinere, ehemalige Herrschersitze sind auch darunter. Berühmt sind die vielen Sichtachsen, sie sind vor langer Zeit geplant und begeistern heute noch.
Doch Potsdam ist auch die Landeshauptstadt Brandenburgs, ein modernes Zentrum, eine Stadt, die wächst. Potsdam ist berühmt für seine Innenstadt und das Holländische Viertel, es ist auch eine Stadt, die modernen Anforderungen gerecht werden muss. Wie passt das alles zueinander? Welche Diskussionen gibt es um den Wiederaufbau historischer Gebäude und den Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit? Wie kann man die Ansprüche der Gegenwart mit der Pflege des Erbes vereinbaren? Diesen Fragen wird nachgegangen, auch auf Exkursionen in die Stadt und die Parks.
Und die Geschichte ist ein Thema des Seminars, die Preußens und die einzelner Herrscher und
natürlich die Geschichte der Stadt. Die Entwicklung Potsdams bis zum Zweiten Weltkrieg sowie die Zeit danach ist ein Schwerpunktthema.
Über die drei großen Parkanlagen kann man sagen: in Potsdam ist oft der Weg das Ziel. Vieles erschließt sich durch Spaziergänge in den Parks, man kann auf den Spuren der Sichtachsen wandern und gewinnt so Erkenntnisse, die intensiver sind als es Bücher und Filme vermitteln können.
(Inklusive einer Führung in einem Schloss)
In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Entdecken Sie die Hauptstadt. In keiner anderen Stadt spiegelt sich deutsche Geschichte, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung so intensiv und spannungsreich wie in Berlin. Das Seminar gibt Einblick in das aktuelle Stadtleben und vergegenwärtigt historische Spuren ebenso wie das aktuelle Wirken politischer, sozialer und kultureller Kräfte in der Stadt.
Wir werden die Stadt während einer Rundfahrt und Erkundungen durch verschiedene Stadtbezirke in Ost und West neu entdecken. Stadtentwicklung, Metropole versus "Kiez", Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen, aber auch Geschichte, Kunst, Kultur und Zeitgeist sollen Beachtung finden. Schwerpunkte des Seminars bilden das Zusammenwachsen von Ost und West, die Hauptstadtentwicklung und deren Auswirkungen.

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