Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Kunst, Kultur, Musik >> Bildende Kunst

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Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.
Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Anmeldung möglich Ein Portrait in Briefen: Fanny Hensel-Mendelssohn (20B340102)

(Bückeburg, ab Do., 5.11., 18.30 Uhr )

Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805 - 1847), Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Zeitgenössin von Clara und Robert Schumann, Komponistin, Pianistin, Dirigentin, Konzertorganisatorin und Korrespondentin. Fanny und Felix erhielten dieselbe musikalische Ausbildung, beide waren musikalisch begabt. "Nur das Weibliche ziert die Frauen", gab Abraham Mendelssohn-Bartholdy seiner Tochter Fanny 1820 zur Konfirmation auf den Weg. Fanny stand lebenslang im Schatten ihres Bruders Felix. Sie wurde von ihrem Ehemann Wilhelm Hensel gefördert. Fanny veranstaltete in Berlin die sogenannten "Sonntagsmusiken". "Fast alle berühmten Künstler, die Berlin besuchten, erschienen Sonntags einmal mitwirkend oder zuhörend bei Frau Hensel. Auch die Elite der Berliner Gesellschaft suchte dort Zutritt, und die großen Räume des Hauses waren meist überfüllt", berichtete Johanna Kinkel, eine deutsche Komponistin, Musikpädagogin und Schriftstellerin. Fanny galt lange als Gelegenheitskomponistin, da sie neben den familiären Verpflichtungen wenig Zeit hatte.

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