Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Recht, Verbraucherschutz

Seite 1 von 1

Jeder kann vor der Situation stehen, dass er nicht mehr selber seine Angelegenheiten regeln kann. Mit einer Patientenverfügung kann man im Voraus Wünsche zu einer späteren ärztlichen Behandlung festlegen. Im Gegensatz zu einer Vorsorgevollmacht wendet sich die Patientenverfügung direkt an den behandelnden Arzt und das Pflegepersonal. Gleichzeitig kann aber auch ein gerichtlich bestellter Betreuer Adressat sein. Die inhaltliche Bestimmtheit der Patientenverfügung ist daher von großer Bedeutung. Mit dieser Veranstaltung wird die Gestaltung der Patientenverfügung besprochen. Es werden Inhalt und Grenzen der Patientenverfügung und typische Fallstricke bei der Erstellung einer Verfügung vorgestellt.

Anmeldung möglich Erben und Vererben (22B130112)

(Rinteln, ab Mi., 12.10., 18.45 Uhr )

Den meisten Menschen fällt es schwer, sich mit der Frage zu befassen, was nach ihrem Tod mit ihrem Nachlass geschehen soll. Dabei können ungeregelte Nachlässe viele Probleme mit sich bringen und zum Teil uferlose Erbstreitigkeiten provozieren. Rechtzeitige und eindeutige Regelungen können späteren Streit und Ärger über den Nachlass vermeiden helfen. Zudem kann der Erbfall auch für die Erben rechtliche Fallstricke mit sich bringen, bspw. für den Fall der Ausschlagung der Erbschaft. In dieser Veranstaltung wird die rechtlich wirksame Gestaltung des Testaments dargestellt und die verschiedenen testamentarischen Gestaltungsoptionen besprochen. Darüber hinaus wird die Frage behandelt, was der Erbe im Falle einer Erbschaft zu beachten hat.

Anmeldung möglich Die Gestaltung der Vorsorgevollmacht (22B130115)

(Stadthagen, ab Di., 1.11., 18.45 Uhr )

Die Vorsorgevollmacht erfreut sich nach wie vor wachsender Beliebtheit. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: Ein/e Betreuer/in darf nämlich nur bestellt werden, soweit dies erforderlich ist. Das ist nicht der Fall, soweit die Angelegenheiten des Betroffenen durch einen Bevollmächtigten ebenso gut wie durch eine/n Betreuer/in besorgt werden können. Trotz ihrer erheblichen Bedeutung sind viele Fragen im Rahmen der Gestaltung einer Vorsorgevollmacht nach wie vor umstritten oder werden hinsichtlich ihrer Zweckmäßigkeit unterschiedlich beurteilt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die rechtssichere Gestaltung der Vorsorgevollmacht besprochen.
Unternehmen und Medien versuchen, uns als Verbraucher gezielt zu steuern. Dies ist nichts Neues in der Konsumgesellschaft, allerdings haben sich die Möglichkeiten (und die Missbrauchsgefahr) durch die Datensammlung in der digitalen Welt vervielfacht. Auch die Politik versucht, durch entsprechende Instrumente unser Verhalten zu beeinflussen. Neben den klassischen Instrumenten wie Steuern, Gesetze und Information kommt dafür seit einigen Jahren auch das Nudging zum Einsatz - zuerst in den USA während der Präsidentschaft von Barack Obama, heute wird es von hunderten Regierungen weltweit genutzt. Staatliches Nudging muss freilich immer "Nudging for good" sein (die Wohlfahrt und das Wohlbefinden der Menschen steigern) und ist strengen Regelndes "Guten Regierens" unterworfen (z. B. Transparenz der Prozesse). Dagegen sind Anwendungen von Nudges durch Unternehmen von deren Zielsetzung und ethischem Verständnis abhängig. Hier wird Nudging, abweichend von der Grundidee, auch für Ziele eingesetzt, die rein kommerziell motiviert, manchmal gar illegitim sind. Dass aus Stupsen schnell Schubsen wird, hat vor allem mit der ständig anwachsenden Menge personenbezogener Daten von Konsumenten und immer intelligenter werdenden Algorithmen zu tun. Dadurch ergeben sich insbesondere im digitalen Bereich noch nie dagewesene, personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern. Wie kann das Design von Benutzerschnittstellen, also z. B. Internetseiten von Online-Shops, fair und ethisch gestaltet werden? Sind wir uns überhaupt bewusst, dass unsere (Kauf)Entscheidungen gelenkt werden sollen? Wie können wir unser Bewusstsein schärfen, dass wir als Konsumenten in vielen Bereichen manipuliert werden sollen und uns sogar dagegen wappnen? Darüber möchten wir mit Ihnen und unserer Expertin ins Gespräch kommen.
Lucia Reisch, ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge (UK) und nahm in den vergangenen Jahren eine leitende Rolle in verschiedenen großen EU-Forschungsprojekten zu Verbraucherverhalten und Verbraucherpolitik ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Verhaltensökonomik, nachhaltiges Konsumentenverhalten und der Zusammenhang von Digitalisierung und Verbraucherverhalten. Frau Reisch ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).
In Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Anmeldung möglich Lieber gut beraten zur MPU! (22B220212)

(Rinteln, ab Do., 24.11., 18.30 Uhr )

Bei Führerscheinverlust sind viele Betroffene verunsichert, was bei einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) auf sie zukommt. An diesem Abend erfahren Sie, wie eine MPU abläuft und welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen, um diese zu bestehen. Wir vermitteln Grundlagen hinsichtlich Alkohol- und Drogenmissbrauchs und stellen Ihnen Kernfragen der Begutachtung vor. Welche Labortests im Vorfeld sind erforderlich und wie lange muss ich gegebenenfalls Abstinenz nachweisen? Wie kann/muss ich mich vorbereiten? Zuletzt räumen wir mit einigen Vorurteilen hinsichtlich angeblich willkürlich getroffener Entscheidungen bei den Gutachten auf.
Die Informationen sind für Interessierte an einer MPU im Zusammenhang mit Suchtmittelmissbrauch gedacht.

Seite 1 von 1

Anmeldung möglichAnmeldung möglich
fast ausgebuchtfast ausgebucht
auf Wartelisteauf Warteliste
Kurs abgeschlossenKurs abgeschlossen
Kurs ausgefallenKurs ausgefallen

AGB und Datenschutz

Unsere aktuellen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die Datenschutzerklärung der VHS Schaumburg für die Durchführung unserer Veranstaltungen finden Sie hier  zum Download.

Weiterbildungsportal

Herdt-Verlag

VHS
Grundbildung
ich will deutsch lernen