Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Beruf >> Fortbildungen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

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Anmeldung möglich "MINT - ist überall" (21B210102)

(Bückeburg, ab Mi., 6.10., 9.00 Uhr )

Das Bildungsangebot "MINT ist überall" setzt im Alltag der Kinder an: Wo steckt hier überall Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik? Welche MINT-Lerngelegenheiten bieten sich im pädagogischen Alltag? Wie können daraus MINT-Lernsituationen entstehen? Wie können Kinder dabei begleitet werden? In der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden viele Ideen zum Entdecken und Forschen im Alltag, die einfach in die Praxis umgesetzt werden können. Das Potenzial von Alltagssituationen für die MINT-Bildung wird an diesem Tag in den Blick genommen. Das Bildungsangebot eignet sich gleichermaßen für pädagogische Fachkräfte, die bereits regelmäßig mit den Kindern forschen, oder dies in Zukunft tun möchten.

Anmeldung möglich Bewegung im Herbstwald (21B210111)

(Obernkirchen, ab Di., 9.11., 10.00 Uhr )

Naturräume bieten optimale Voraussetzungen für ganzheitliche Bildungsprozesse. Sie stecken voller Bewegungsanreize und geben die Möglichkeit zum Entdecken, Erforschen und Experimentieren.
Viele Kinder wachsen heute naturfern auf. Sie brauchen Unterstützung, um Neugierde und Freude am Aufenthalt in der Natur zu entwickeln. In der Fortbildung werden Anregungen gegeben, die dazu beitragen, Kinder für die Natur zu begeistern und sie dort zu begleiten. Im Mittelpunkt steht die Methodik und Didaktik einer kindgerechten Waldpädagogik mit vielen Ideen, um dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen.
Inhalte:
- Was bietet der Wald im Herbst und was muss ich im Wald beachten?
- Waldpädagogische Elemente zur Bewegungserziehung
- Kenntnisse zu Flora und Fauna im Herbstwald
Und natürlich soll der Spaß beim Ausprobieren verschiedener Waldaktionen nicht zu kurz kommen!
Die Veranstaltung findet überwiegend im Wald statt. Bitte denken Sie an wetterfestes Schuhwerk und ebensolche Bekleidung sowie Getränke und Rucksackverpflegung für den Tag.
Kinder unter drei Jahren erfahren und begreifen die Materialien mit allen Sinnen. Das Erkunden und Ausprobieren ist für Kleinkinder eine sehr spannende und bereichernde Tätigkeit. Sie ertasten, schmecken, riechen, hören und sehen, womit sie malen, matschen, bauen, konstruieren und spielen. An diesem Tag stellen wir selber einfache und ungefährliche Materialien zum Malen und Forschen her. Der Spaß und die Freude am Tun und Ausprobieren stehen immer im Vordergrund, auch für Sie als Erwachsene, denn: Sie probieren alles auch selber aus!
Da es ein kreativer Tag wird, kleiden Sie sich bitte so, dass die Sachen auch schmutzig werden dürfen.
Eine Materialliste wird mit der Veranstaltungsbestätigung verschickt.

auf Warteliste Kamishibai - Japanisches Erzähltheater (21B210115)

(Stadthagen, ab Di., 5.10., 14.00 Uhr )

Ein Kamishibai ist ein japanisches Papiertheater, bei dem in einen bühnenähnlichen Rahmen Bilder geschoben und dazu eine Geschichte erzählt wird. Bei einem Kamishibai gibt es keinen Einsatz von Technik und der/die Erzähler/in hat einen unmittelbaren Kontakt zum Publikum. Die mit einem Kamishibai erzeugte bildgestützte Erzählsituation fördert die Aufmerksamkeit der Kinder. Gleichzeitig wird aber die Entwicklung von eigenen Bildern angeregt sowie die genaue Bildbetrachtung gefördert. Als dialogischer Erzähl- und Vorleseprozess im Austausch mit den Kindern gestaltet trägt der Einsatz des Kamishibais dazu bei, die Sprachkompetenz der Kinder zu fördern. Darüber hinaus bieten sich viele Ansätze für einen kreativen Umgang mit Geschichten und Sachthemen, bei dem die Kinder selber auch aktiv werden können. Im Seminar werden unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten dieses Erzähltheaters vorgestellt.

auf Warteliste Erste Hilfe am Kind (21B210201)

(Auetal, ab Sa., 13.11., 9.00 Uhr )

Diese Sorge plagt immer wieder Eltern, Lehrer/innen, Erzieher/innen, Tagespflegepersonen, Babysitter/innen, Jugendleiter/innen und alle, die Kinder betreuen oder beaufsichtigen. Dieses Seminar ist speziell für die Besonderheiten bei Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen ausgearbeitet. Es soll interessierten Personen die möglichen Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindernotfällen vermitteln und durch praktische Übungen die Unsicherheiten im Fall der Fälle abbauen. Außerdem gibt es viele nützliche Tipps für den "ganz normalen Alltag" mit Kindern.
Folgende Themen werden behandelt:
- Vorbeugen hilft verhindern
- Grundregeln der Ersten Hilfe
- Erkennen von lebensbedrohlichen Störungen
- Praktische Übungen: Stabile Seitenlage, Beatmung, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Schock
- Kleine Verletzungen und starke Blutungen versorgen
- Fieber, -krampf, Atemwegserkrankungen
- Was tun bei Insektenstichen, Verbrennungen, Verbrühungen, Vergiftungen?
- Fremdkörper in Auge, Nase, Ohr
- Allergien erkennen, erste Maßnahmen
Wenn Ihre Erstunterweisung oder Auffrischung zwei Jahre zurückliegt und Sie tätige Tagespflegeperson im Landkreis Schaumburg sind, kann eine Kostenübernahme für Sie beantragt werden.

Anmeldung möglich Sprachraum Natur (21B210211)

(Obernkirchen, ab Mi., 10.11., 9.00 Uhr )

Kaum ein anderer Ort bietet unseren Kindern so viele Sprachanlässe wie die freie Natur: Themen wie Jahreszeiten, Wetter, Tiere, Pflanzen oder Fantasien entwickeln sich auf ganz natürliche, völlig ungezwungene Art und Weise. Kinder finden hier tausend Möglichkeiten, um sprechen zu können. Die Natur bietet ständig wechselnde und überraschende Situationen, die sich in geschlossenen Räumen nicht in der Form schaffen lassen - und damit immer wieder neue Anlässe zu Dialogen und offenen Fragestellungen. Durch Entdeckungen, Geräusche, Gerüche, taktile Eindrücke und Bewegung im dreidimensionalen Raum können Kinder die Bedeutung der Sprache tatsächlich "be - greifen" und "er - leben". Nach Informationen zum Aufenthalt mit Kindern in der Natur beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen: Wie viel Sprache steckt in Naturerlebnissen? Welche Möglichkeiten der auditiven Wahrnehmung bietet die Natur? Wie gestalte ich Naturerlebnisse zur gezielten Unterstützung der Sprachentwicklung von Krippen- und Kitakindern? Schwerpunkte sind die Versprachlichung von Entdeckungen, Psychomotorik und Sprache, Sprache mit allen Sinnen begreifen sowie das Benennen von Naturphänomenen und die Erweiterung des "Sprachlexikons" der Kinder.
Der Fortbildungstag findet überwiegend in der Natur statt. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden die Schwerpunkte der Sprachbildung/Sprachförderung in der Natur aktiv von den Teilnehmenden ausprobiert.
Die Teilnehmenden sollten sich dem Wetter entsprechend kleiden, festes Schuhwerk tragen und ein Rucksackpicknick mitnehmen.
Den kindlichen Spracherwerb im pädagogischen Alltag beobachten und unterstützen
Sprache gilt als Schlüssel zur Welt und ist für den Bildungsverlauf und die gesellschaftliche
Teilhabe zentral. Die Beobachtung und Unterstützung der Sprachentwicklung spielt daher insbesondere in der frühkindlichen Bildung eine wichtige Rolle, auch weil in dieser Zeit wichtige Meilensteine im Spracherwerb erfolgen.
In der Fortbildung aktivieren bzw. erarbeiten die Teilnehmer/innen Basiswissen zur kindlichen Sprachentwicklung und lernen das Beobachtungsverfahren BaSiK (Zimmer, 2014) kennen. Außerdem wird aufgezeigt, wie anhand der Beobachtungsergebnisse aus BaSiK eine alltagsintegrierte Sprachbildung in der Kita umgesetzt werden kann.
Der Qualitätsverbund ist notwendig, um die Qualität des Papilio-Programms in der alltäglichen Umsetzung auf hohem Niveau zu halten. Das Treffen dient dem kollegialen Austausch über die Erfahrungen der Papilio-Anwender/innen, ebenso wichtig ist die Rückkopplung von der Praxis zur Wissenschaft. Themen sind vorrangig die kindorientierten Maßnahmen und die Elternarbeit.

Anmeldung möglich Aufbauqualifizierung: Erziehungspartnerschaft (21B210415)

(Stadthagen, ab Sa., 6.11., 9.30 Uhr )

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Kindertagespflege. Eine glückliche Fügung bringt eine gelingende Partnerschaft hervor, in der Offenheit, Vertrauen, Dialogbereitschaft, Respekt vor bestehenden Unterschieden und eine Rollenklarheit das Miteinander bestimmt. Doch nicht immer ist es einfach, gemeinsam zum Wohle des Kindes zu handeln und damit gute Entwicklungsbedingungen zu schaffen.
Wie sieht eine konstruktive Elternarbeit aus? Wie gehe ich mit Konflikten um? Gestalte ich einen Elternabend und wie tue ich das? Wie führe ich Elterngespräche?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des zweitägigen Seminars, Ergänzungen sind willkommen. Im kollegialen Austausch werden wir praxisnah mit verschiedenen Methoden und Übungen zu den Fragestellungen arbeiten.
Sie betreuen Kinder im eigenen Haushalt oder möchten eine Großtagespflegestelle eröffnen.
Was muss im Hinblick auf Steuern unbedingt berücksichtigt werden? Sie werden über die wichtigsten aktuellen Änderungen und Neuerungen informiert. Eigene Fragen dürfen mitgebracht werden
Kinderschutz findet in komplexen und chaotischen Situationen statt. Gewalt und Vernachlässigung von Kindern macht betroffen und ärgerlich. Je näher Sie am Kind sind, desto größer ist der Handlungsdruck. Ziel dieser zweitägigen Fortbildung ist die Erweiterung der Handlungskompetenz im Umgang mit ungünstigen und schädlichen Entwicklungsbedingungen für das Kindeswohl im Kontext mit Kindertagesstätten.
Falldarstellungen und -besprechungen sollen helfen, inneren Anstand zu gewinnen und die Vielfalt und Vernetzung der Einflussfaktoren und beteiligten Personen besser zu erfassen. Stärken Sie Ihre Haltung, Ruhe zu bewahren und zu schauen, was für das Kind und seine Familie das Beste ist.
Kenntnisse hinsichtlich folgender Aspekte werden vermittelt:
- Abgrenzung: Kindeswohlgefährdung - Kindeswohl
- Prozess der Risikoeinschätzung
- Rolle der Kita als Schutzfaktor
- Partner im Hilfesystem
- Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst
Die Basis bildet die Vereinbarung zwischen den Trägern aller Kitas und dem örtlichen Jugendhilfeträger, dem LK Schaumburg.

Anmeldung möglich Die Konzeption in der Kindertagespflege (21B211015)

(Stadthagen, ab Sa., 2.10., 9.00 Uhr )

Das Seminar soll Sie dabei unterstützen, als Tagespflegeperson eine professionelle eigene pädagogische Konzeption zu erstellen. Hierbei ist es wichtig, sich zunächst einmal über Ihr persönliches "pädagogisches Profil" bewusst zu werden. Als nächsten Schritt werden wir uns den wichtigen Fragen zuwenden, welche Themen in einer Konzeption aufgenommen werden sollten:
- Welche Rahmenbedingungen sollten geklärt werden? (z.B. Räumlichkeiten, Betreuungs- und Urlaubszeiten)
- Welche pädagogischen Leitfragen und Ziele sollten Sie in Ihrer Konzeption beantworten? (Wie fördern Sie Kinder unterschiedlichen Alters?)
- Welche Formen pädagogischer Arbeit bieten Sie an? (Welche Zeiträume biete ich den Kindern für Freispiel an? Welches Bild vom Kind liegt Ihrer Arbeit zu Grunde?)
Mit einem beispielhaften Tagesplan erhalten die Eltern einen ausführlichen Eindruck von Ihrem Tagesablauf und viele Fragen aber auch ggf. spätere Streitigkeiten rund um das Thema Schlafen, Eingewöhnung oder Mahlzeiten könnten von vorneherein geklärt bzw. bestenfalls vermieden werden. Darüber hinaus werden wir die Lupe auf besondere Themen wie Kinderschutz, Inklusion und Sprachbildung richten, die ebenfalls in einer guten Konzeption nicht fehlen sollten.

Anmeldung möglich Praxismentoring - Grundqualifizierung (21B211102)

(Bückeburg, ab Fr., 14.1., 9.00 Uhr )

Der Lernort "Praxis" nimmt in der Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte eine zentrale Stellung ein. Professionelles pädagogisches Handeln beruht nicht nur auf theoretisch erworbenem Wissen, sondern auch auf praktischen Erfahrungen. Erst im Anwendungsbezug in den Kindertageseinrichtungen lernen die Schüler/innen die theoretischen Fachkenntnisse in die Praxis umzusetzen und erfahren in der praktischen Tätigkeit die Wichtigkeit von Fachwissen. Die Anleitung von Schüler/innen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die eine fachliche und soziale Kompetenz des Anleiters/der Anleiterin erfordert. Er/sie sollte sich als Unterstützer/in, Begleiter/in und Ansprechpartner/in für die Schüler/innen verstehen. Um diesen anspruchsvollen Aufgaben des Praxismentorings gerecht werden zu können, benötigen die pädagogischen Fachkräfte entsprechende personale sowie fachliche Kompetenzen. Mit der angebotenen Qualifizierungsmaßnahme zum/zur Praxismentor/in für Auszubildende im Lernbereich Praxis sollen sozialpädagogische Fachkräfte bei der Aufgabe des Praxismentorings bzw. bei dem Erwerb der dafür nötigen Kompetenzen unterstützt werden. Die Grundqualifizierung besteht aus insgesamt fünf thematisch strukturierten Modulen. Die Module bauen aufeinander auf und geben vertiefende fachliche Impulse bezogen auf die fachliche Anleitung, Beratung und Unterstützung von Auszubildenden. Die Grundqualifizierung zum/zur Praxismentor/in richtet sich mit einem Umfang von 44 Unterrichtstunden (UStd) an pädagogische Fachkräfte, die mit der Aufgabe des Praxismentorings betraut sind bzw. sein werden.

auf Warteliste Partizipation - Kommunikation auf Augenhöhe (21B211115)

(Stadthagen, ab Sa., 9.10., 9.00 Uhr )

Ein wirklich Freude bringender Alltag mit Kindern gelingt nur mit Hilfe einer freundschaftlichen Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Wer mit dem Kind Hand in Hand arbeitet und eine spürbar wertschätzende Haltung einnimmt, dem schenkt das Kind Kooperation und Freundschaft. In diesem Seminar überprüfen wir (im Gruppengeschehen) Ihre Kommunikations-Gewohnheiten und erweitern diese im Hinblick auf Mimik, Gestik, Tonfall und Wortwahl (gewaltfreie Kommunikation). Weiterhin erlernen Sie Techniken, die Kinder in die Tagesgestaltung mit einzubeziehen. Geben Sie dem Kind Raum und Zeit, über seine Bedürfnisse und Gefühle zu kommunizieren, eigene Wahrnehmungen und Ideen zu erzählen. So übt es, sich selbst angemessen auszudrücken, aber auch den Blickwinkel anderer mit einzubeziehen. Gemeinsam wird schließlich eine Lösung gefunden (Partizipation). Diese Bausteine zeigen - gerade im Umgang mit herausforderndem Verhalten - hohe Wirksamkeit. Schaffen Sie einen Alltag, in dem das Kind Selbstwertgefühl, Selbstwirksamkeit und Selbstverantwortung erlebt.
"Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren." Maria Montessori
Durch Bücher können wir den Kindern unterschiedliche Perspektiven aufzeigen, darstellen und anbieten.
Leider gibt es in den Einrichtungen immer noch zu wenige Kinderbücher, die von der Verschiedenartigkeit der Lebenssituationen handeln. In der Auseinandersetzung mit den Inhalten und Abbildungen der Bücher bilden sich Kinder ihre eigenen Urteile und zwar nicht nur aus dem, was bekannt und abgebildet ist, sondern auch aus dem, was fehlt. Aspekte, die nicht auftauchen, erscheinen unbedeutend oder nicht richtig. Genau daher ist es wichtig, Vielfalt sichtbar zu machen. Kinder brauchen Bücher in denen sie sich mit ihren äußeren Merkmalen und ihren Familien, mit ihren alltäglichen Erfahrungen, mit ihren leichten und schweren Gefühlen, ihrem Können und ihren Fragen wiederfinden. Am Anfang setzen wir uns kurz mit den Begriffen, wie Klischee, Stereotyp, Einseitigkeit, Vorurteile und Diskriminierung auseinander. Dann erarbeiten wir gemeinsam Kriterien zur Buchauswahl, die uns bei der vorurteilsbewussten Einschätzung von Kinderbüchern helfen werden.
In Vorbereitung auf diese Veranstaltung sehen Sie sich bitte die Bücher in Ihrer Kita an. Sie können auch ein Buch, das sie gerne vorlesen, mitbringen.

Anmeldung möglich Supervision für Kindertagespflegepersonen (21B211415)

(Stadthagen, ab Sa., 20.11., 10.00 Uhr )

Mit einem "systemischen" Blick schauen Sie in der Supervision auf Situationen, die Ihnen in Ihrer Praxis als Tagespflegeperson Probleme oder "Unbehagen" bereiten.
Gerne können Sie Ihre eigenen Anliegen mitbringen oder vorab an uns mailen, damit sich Ihre Supervisorin, Frau Pietzsch, darauf vorbereiten und ggf. Materialien zu Ihren Themen mitbringen kann. Auch wenn Sie kein eigenes Anliegen haben, sind Sie mit ihrem Wissen und ihrem Rat in dieser Runde gefragt.
Auf Anfrage kann Ihnen nach Anmeldeschluss die Mail der Supervisorin genannt werden, damit Sie vor dem Termin in Kontakt treten können.

fast ausgebucht Auffrischungskurs: Kindeswohl (21B211515)

(Stadthagen, ab Fr., 24.9., 17.00 Uhr )

Sie haben den Kurs "Umgang mit Risikomerkmalen bei Kindeswohl - Kindeswohlgefährdung" besucht und möchten Ihre Kenntnisse auffrischen und Erfahrungen austauschen?
Dann passt dieser Kurs für Sie.
In dem Kurs werden folgende Themen bearbeitet:
- Kriterien des Kindeswohls
- Rechte, Pflichten und Zusammenwirken von Eltern sowie Tagespflegepersonen
- Unterstützende Haltung der Tagepflegeperson
- § 8a SGB VIII: Definition und Signale/ Elterngespräche führen/ Hilfen von außen
Im Seminar werden wir Fallbeispiele besprechen und in den kollegialen Erfahrungsaustausch gehen.
Anja Stahlhut wird als zuständige Kinderschutzfachkraft des Landkreises Schaumburg am Samstagnachmittag für Fragen zur Verfügung stehen, aus ihrer Praxis berichten und so die Seminarinhalte ergänzen.

Anmeldung möglich Aufbauqualifizierung: Familien in Risikosituationen (21B211615)

(Stadthagen, ab Fr., 15.10., 15.00 Uhr )

Im Mittelpunkt eines behüteten Aufwachsens stehen die Bedürfnisse der Kinder und ebenso die Bedürfnisse aller Familienmitglieder. Doch wie gelingt es, eine gute Balance zu finden, sodass in einer Familie Achtung, Respekt und Wertschätzung das Klima bestimmen. Besonders in schwierigen Lagen, in Krisensituationen scheint das Kindeswohl nicht immer gewährleistet. Welche Situationen beeinträchtigen das Kindeswohl und wann sprechen wir von Kindeswohlgefährdung?
Was sind überhaupt Risikosituationen, welche Themen und Stimmungen haben Eltern, wenn sie in eine Notlage geraten? So stellen z.B. Trennungen Familien auf eine harte Probe. Mit einem geteilten Sorgerecht stellen Fragen zur gemeinsamen Elternschaft hohe Anforderungen. Was braucht das Kind und wie können Eltern unterstützt werden, wenn Kinder leiden und Antworten fehlen.
Wann spricht man von sozial benachteiligten Familien? Was brauchen die Kinder, damit sie gesund aufwachsen und für sie eine gerechte Teilhabe an Bildung möglich ist. Rechtliche Grundlagen bilden die Basis für eventuelle Unterstützungen betroffener Familien, sie finden Berücksichtigung im Seminar. Ziel ist es, professionell zu handeln, was die Kenntnis über das örtliche Unterstützungs- und Hilfesystem einschließt.

Anmeldung möglich Marte Meo® Practitioner (21B211815)

(Stadthagen, ab Mo., 6.9., 9.00 Uhr )

Die videobasierte Beratungsmethode Marte Meo ist von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt worden. Marte Meo bedeutet so viel wie etwas "aus eigener Kraft" zu erreichen.
Der Praxiskurs vermittelt Grundkenntnisse über die Marte Meo Elemente. Die Theorie wird ausschließlich über Bilder/kurze Videoclips vermittelt, denn "ein Bild sagt mehr als 1000 Worte".
Die Grundzüge der Interaktionsanalyse werden in Aufnahmen von alltäglichen Situationen im eigenen Berufsfeld oder Familienalltag aufgezeigt und vertieft. Die Einführung und Anwendung von Arbeitslisten, den Marte Meo Checklisten, ist besonders für die Reflexion des pädagogischen Handelns bedeutsam.
Marte Meo ist eine Methode, die die Kommunikations- und Interaktionsprozesse von Menschen allgemein und speziell die Sprachentwicklungsbegleitung von Kindern in den Fokus rückt. Geübt wird die Verbindung von der Marte Meo Theorie zur alltagsorientierten Anwendung.
In Kindertageseinrichtungen geht es darum, die Kommunikation von Kindern untereinander, sowie zwischen Fachkräften und Kindern bewusst wahrzunehmen und darauf aufbauend Schritt für Schritt kommunikative Fähigkeiten weiterzuentwickeln sowie passgenau anzuwenden.
So werden "maßgeschneidert" die aktive Sprachhäufigkeit, die sprachlichen Anregungen, die Sprachfreude und das Sprachvorbild alltagsorientiert im kommunikativen Alltag reflektiert und weiter entwickelt.
Zur Interaktionsqualität in der Kindertageseinrichtung gehört, dass die Kommunikationsversuche der Kinder bemerkt, verstanden und darauf passgenau reagiert wird. Mit den Basiselementen der Marte Meo Methode werden diese Prozesse Bild für Bild deutlich.
Eine Videoausrüstung ist wünschenswert, Smartphones, Tabletts oder Fotokameras mit Videofunktion reichen aber aus!

Anmeldung möglich "Bildsprach I - Der Grundkurs" (21B212215)

(Stadthagen, ab Di., 2.11., 9.00 Uhr )

"Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte", so heißt es. Trotzdem: Häufig wird die starke Wirkung der Visualisierung bei Präsentationen, im Unterricht oder in Workshops nicht genutzt. "Ich kann eben nicht zeichnen..." sagt man dann (vor-) schnell.
Lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen und entdecken Sie, wie Sie Farben, Formen, Bilder und Symbole nutzen können, um Ihre Teilnehmenden mit einfachen Mitteln stets auf Ihrer Seite zu haben.
Erlernen und entwickeln Sie in diesem Workshop einen Basiswortschatz und die Grundtechniken der visuellen Sprache, die Ihnen ermöglichen, komplexe oder "trockene" Informationen übersichtlich und einprägsam darzustellen.
Die Themenschwerpunkte:
- Mit der Moderationsschrift Überschriften und Text gestalten
- Grundelemente, Symbole und Figuren effektiv nutzen
- Grundtechniken wirkungsvoll einsetzen
- Die Wirkung von Farben und Schatten erleben
- Den Basiswortschatz der visuellen Sprache beherrschen
- Gestaltungselemente auf Flipcharts positionieren
- Mit Stiften, Markern und Kreiden sicher umgehen

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