Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Am Morgen des 11. Juli 1995 stürmten bosnisch-serbische Armee- und Polizeieinheiten nach tagelangem Beschuss die UNO-Schutzzone Srebrenica. Unter den Augen der Staatengemeinschaft ermordeten sie planmäßig über 8.300 Männer und Jungen.
„Srebrenica“ wurde zum Trauma europäischer und internationaler Politik. Wie konnte es zu diesem Massenverbrechen kommen? Wer waren die Auftraggeber, was motivierte die Täter? Und welche Lehren hat Deutschland, hat die Welt daraus gezogen?

Marie-Janine Calic ist Professorin für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Religion und Nation in den USA (21B110500)

(Überörtlich, ab Do., 20.1., 19.30 Uhr )

Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu.
Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein.

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA.
Bei C.H. Beck hat er zuletzt „Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation“ veröffentlicht.

auf Warteliste Auf dem Laufenden bleiben (21B120102)

(Bückeburg, ab Di., 21.9., 9.30 Uhr )

In einer sich ständig verändernden Welt ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, um mitreden zu können. Der Kurs behandelt aktuelle Themen des Alltags, der Politik, des Arbeitslebens, der Freizeit, der Erziehung und des menschlichen Zusammenlebens und liefert die Nachricht hinter der Nachricht.
Um aber nicht nur Informationen aus zweiter Hand zu erhalten, bietet der Kurs auch - in Absprache mit den Teilnehmenden - eine themenorientierte Exkursion (dafür entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

fast ausgebucht Auf dem Laufenden bleiben (21B120112)

(Rinteln, ab Do., 23.9., 9.00 Uhr )

In einer sich ständig verändernden Welt ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, um mitreden zu können. Der Kurs behandelt aktuelle Themen des Alltags, der Politik, des Arbeitslebens, der Freizeit, der Erziehung und des menschlichen Zusammenlebens und liefert die Nachricht hinter der Nachricht.
Um aber nicht nur Informationen aus zweiter Hand zu erhalten, bietet der Kurs auch - in Absprache mit den Teilnehmenden - eine themenorientierte Exkursion (dafür entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

Anmeldung möglich Terror gegen Juden (21B120115)

(Stadthagen, ab Do., 30.9., 20.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein ehem. Synagoge Stadthagen und der GEW.
In Deutschland hat man sich an Zustände gewöhnt, die aufgrund der Geschichte des 20. Jahrhunderts eigentlich unvorstellbar sind und keine Gewöhnung, geschweige denn Duldung erlauben. Jüdische Schulen müssen von Bewaffneten bewacht werden, Bedrohungen sind inzwischen alltäglich. Der Staat hat zugelassen, so der Autor, dass es so weit gekommen ist - durch eine Polizei, die diese Gefahr nicht effektiv abwehrt, sondern verwaltet, durch eine Justiz, die immer wieder beschönigt.
Der jüdische Autor, Jurist und Journalist (Süddeutsche Zeitung) Ronen Steinke, bekannt geworden durch seine Mitarbeit am Drehbuch für den mehrfach ausgezeichneten Film über den legendären Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Frankfurter Auschwitz-Prozess), erzählt in seinem Buch über seine Reisen durch Deutschland und einem jüdischen Leben im Belagerungszustand, das er dabei mehrfach kennenlernte.

Aufgrund der Nds. Coronaverordnung ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Teilnahme ist nach der "3-G-Regel" möglich: Teilnehmende müssen gegen Covid 19 geimpft, davon genesen oder negativ getestet sein. Ein entsprechender Nachweis ist mitzubringen.
Vor Ort sind die Hygienevorschriften einzuhalten. Auf dem Weg zu Ihrem Platz müssen Sie eine FFP2- oder medizinische Maske tragen. Sobald Sie Ihren Platz eingenommen haben, besteht keine Maskenpflicht, solange Sie den Mindestabstand von 1,50 m einhalten.

auf Warteliste Auf dem Laufenden bleiben (21B120212)

(Rinteln, ab Do., 23.9., 10.45 Uhr )

In einer sich ständig verändernden Welt ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, um mitreden zu können. Der Kurs behandelt aktuelle Themen des Alltags, der Politik, des Arbeitslebens, der Freizeit, der Erziehung und des menschlichen Zusammenlebens und liefert die Nachricht hinter der Nachricht.
Um aber nicht nur Informationen aus zweiter Hand zu erhalten, bietet der Kurs auch - in Absprache mit den Teilnehmenden - eine themenorientierte Exkursion (dafür entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

auf Warteliste Auf dem Laufenden bleiben (21B120315)

(Stadthagen, ab Mi., 22.9., 9.00 Uhr )

In einer sich ständig verändernden Welt ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, um mitreden zu können. Der Kurs behandelt aktuelle Themen des Alltags, der Politik, des Arbeitslebens, der Freizeit, der Erziehung und des menschlichen Zusammenlebens und liefert die Nachricht hinter der Nachricht.
Um aber nicht nur Informationen aus zweiter Hand zu erhalten, bietet der Kurs auch - in Absprache mit den Teilnehmenden - eine themenorientierte Exkursion (dafür entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

auf Warteliste Vor der Rente - eine Entdeckungstour (21B160100)

(Überörtlich, ab Mo., 4.10., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Ideen für die Zeit danach hat sicherlich jede/r, der/die sich dem Rentenalter nähert, gemacht. Aber irgendwann sind Goethes Werke ausgelesen und an dem neu angelegten Kaninchengehege ist partout nichts mehr zu verbessern. Der rote Sportwagen im Hof ist frisch geputzt bzw. der Zusatzantrag an das Sozialamt abgeschickt, je nachdem. Was dann? Das zukünftige Rentenalter ist kein kurzer Zeitraum des Ruhestandes sondern ein neuer, eigenständiger Lebensabschnitt, den es zu gestalten gilt. Dabei wollen wir das biologische Alter nicht verleugnen, doch unsere Potenziale erkennen, damit Körper und Geist bewusst in Schwung bleiben. Wir wollen Projekte von und mit Senioren/innen besuchen, die etwas Neues ausprobieren: andere Wohnformen, unterschiedliche Betätigungsmöglichkeiten und ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben, Minijobs, Kunst und Natur und einiges mehr.
Der Bildungsurlaub richtet sich an Menschen, die kurz vor der Rente stehen.

Anmeldung möglich Theater und Erfahrung (21B160115)

(Stadthagen, ab Mi., 15.9., 19.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Alte Polizei.
In- und Ausländer, Frauen und Männer, Alt und Jung oder Groß und Klein und andere anziehende Gegensätze treffen aufeinander und machen Theater. Die seit 1992 bestehende Gruppe entwickelt Szenen aus ihrem Erfahrungs- und Erlebnisschatz, die am Ende in einer Aufführung gezeigt werden. Interessierte sind jederzeit willkommen.
Der Weg zur Arbeit: Verstopfte Straßen, überlastete Busse und Bahnen, schlecht ausgebaute Radwege. Nicht selten sorgt alleine der Weg von A nach B für Frustration. Doch wie sieht die Zukunft aus? Können Daten und künstliche Intelligenz für einen dynamisch optimierten Verkehrsfluss, „Smart Traffic“ und „Smart Streets“ sorgen? Wie verantwortungsbewusst ist dabei der Umgang mit personenbezogenen Mobilitätsdaten? Und kann KI-gestützte Mobilität Kosten und Emissionen reduzieren?
Diese Fragen stellen wir unseren Expert/innen im Rahmen der Veranstaltung.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Stadt / Land / DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes.

Keine Anmeldung möglich Up(to)date sein - mitsprechen können! (21B160315)

(Stadthagen, ab Di., 14.9., 10.00 Uhr )

Die Welt verändert sich immer schneller. Es wird immer schwieriger, wichtige Themen zu erfassen.
In diesem Kurs werden wir uns zu jedem Termin mit einem anderen wichtigen Inhalt aus Politik, Gesellschaft, Kultur oder Sport beschäftigen.
Eigene Themenwünsche können dem Dozenten vorgeschlagen werden.
Komfortabler Wohnen und dabei Energie einsparen: Die Vorteile des „Smart Homes“ liegen auf der Hand. Mit Saugrobotern, intelligenten Heizungsanlagen und sprachgesteuerten Assistenzsystemen hielt in den letzten Jahren in vielen Haushalten das Internet der Dinge Einzug – Alltagsgegenstände werden über das Internet miteinander vernetzt und kommunizieren mit der Außenwelt. 2020 waren in mehr als neun Millionen deutschen Haushalten Smart Home Geräte im Einsatz, schon in drei Jahren wird mehr als ein Drittel aller Haushalte vernetzt sein.
Wie trägt das Internet der Dinge dazu bei, unseren Alltag sicherer, nachhaltiger und bequemer zu gestalten? Wie steht es um den Datenschutz im intelligenten Zuhause? Wer hat Zugriff auf die Datenspuren, die wir im Smart Home hinterlassen?
Darüber diskutieren wir mit unseren Expert/innen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und mitzureden.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Stadt / Land / DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Das Risikoparadox (21B161000)

(Überörtlich, ab Di., 12.10., 19.30 Uhr )

Was uns wirklich bedroht und wie wir richtig damit umgehen. Nahezu täglich bringen uns die Medien neue Hiobsbotschaften: steigende Kriminalität, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder Elektrosmog. Wird unser Leben nicht immer gefährlicher, unsicherer, risikoreicher? Ortwin Renn, der international anerkannte Risikoforscher und renommierte Technik- und Umweltsoziologe, sagt: nein. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt beständig, in vielerlei Hinsicht geht es uns immer besser. Wie fürchten uns, so Renn, vor „falschen“ Gefahren, verschließen aber die Augen vor Risiken, die uns und unsere Nachwelt erheblich bedrohen. Renn zeigt, welches diese sind, warum wir sie unterschätzen und wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit verantwortungsvoll damit umgehen können.

Ortwin Renn ist Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (Institute for Advanced Sustainability Studies, IASS) in Potsdam und Professor für Umwelt und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart. Außerdem leitet er das Forschungsinstitut DIALOGIK. Seine Hauptforschungsfelder sind Risikoanalyse (Governance, Wahrnehmung und Kommunikation), Theorie und Praxis der Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Vorhaben, Transformationsforschung sowie sozialer und technischer Wandel in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Die Erziehung des Geschmacks (21B161100)

(Überörtlich, ab Do., 21.10., 19.30 Uhr )

Spätestens wenn man bemerkt, wie sehr die sozialen Medien sich zu Paradiesen oder Höllen des Geschmacks entwickelt haben, in denen täglich tausendfach "Followers" ihre "Likes" vergeben oder verweigern, zerstreut sich der Verdacht, die Geschichte des Geschmacks sei beendet oder ein Gegenstand bloß antiquarischen Interesses.
Tatsächlich folgen wir, wenn wir uns vom Gefallen oder Missfallen leiten lassen, einer schnellen, instinktartig funktionierenden Steuerung, die alle Operationen der Vernunft unterläuft. Den Sinnen nah, dem Verstand fern, ist der Geschmack ein Schwererziehbarer, um den sich nach den Philosophen des 18. und den Formerziehern des 19. Jahrhunderts zunehmend Marktinstanzen gekümmert haben, deren Wirken neuerdings von Algorithmen und KI unterstützt wird.

Prof. Dr. Ulrich Raulff ist Historiker. Er war Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Leitender Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Von 2004 bis 2018 war Raulff Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Seit Oktober 2018 ist er Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Ulrich Raulff wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Leipziger Buchmesse.
Technik war in der Kulturgeschichte der Menschheit stets ein entscheidendes Medium für Erfolg und Wohlstand. Dabei ist die Technik nicht bloß Objekt, sondern kann Menschen verändern, individuell wie kollektiv: Handlungsweisen, Lebensstile und Gewohnheiten, Freizeitverhalten und Arbeitswelt, aber auch Werte und Wertschätzungen. Technik wirkt auf ihre Erzeuger/innen und Nutzer/innen zurück. Diese Rückwirkungen tragen zu den Vorstellungen bei, die Menschen von sich machen, aber auch von Natur und Umwelt. Die Frage nach der Technik führt daher auf die Frage nach dem Menschen zurück, beide Fragen sind untrennbar verbunden. Wortschöpfungen wie der homo creator als der schöpferische Mensch, der nachhaltige Mensch, der sich gegen äußere Einflüsse abschottende homo immunis, der homo deus (Harari) als der gottähnlich werdende Mensch, aber auch der auf ein biologisches Wesen reduzierte homo naturalis legen Zeugnis ab von den Verbindungen zwischen Mensch und Technik. Im Vortrag gehe ich diesen Verbindungen nach, beginnend historisch, jedoch mit Schwerpunkt auf gegenwärtigen Herausforderungen menschlicher Selbstverständnisse angesichts von Digitalisierung und Biotechnologie.

Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie, wurde in Physik promoviert und in Philosophie habilitiert. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Folgen technischer Entwicklungen, mit Technikphilosophie sowie nachhaltiger Entwicklung und hat dazu zahlreiche Bücher geschrieben. Seit 1999 leitet er das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und hält dort auch eine Professur für Technikethik und Technikphilosophie. Seit 2002 berät er außerdem den Deutschen Bundestag in Fragen der Technikfolgenabschätzung.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech).

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Chinas große Umwälzung (21B161500)

(Überörtlich, ab Fr., 10.12., 19.30 Uhr )

Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien Lohnarbeiter/innen und von Kapitalist/innen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge.
Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Und es wird diskutiert, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat.

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Schule in Zeiten von Corona (21B161600)

(Überörtlich, ab Mo., 20.12., 19.30 Uhr )

Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff. Eine zentrale Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus war von Beginn an die Schließung von Schulen.
Studien zeigen, dass sich die Lernzeit der Schüler/innen durch Schulschließungen drastisch verringert, besonders für leistungsschwächere Schüler/innen.
Welche kurz- und langfristigen Konsequenzen haben die Schulschließungen für die betroffenen Schüler/innen und das deutsche Bildungssystem insgesamt? Rund um diese Fragen diskutiert der Vortrag die aktuelle Forschung zu den ökonomischen Folgen der Corona-bedingten Schulschließungen.

Dr. Katharina Werner ist promovierte Ökonomin und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik in München. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Bildungsfinanzierung und Bildungsungleichheit.
Die Corona Krise hat uns deutlich vor Augen geführt, dass Pandemien nur global bekämpft werden können. Unabhängig vom Einkommen muss jede/r Zugang zu Medikamenten oder Impfstoffen bekommen. Dies ist aus ethischen Gründen aber auch aus Nützlichkeitsüberlegungen erforderlich.
Doch wie kann ein Gesundheitssystem fairer und effizienter gestaltet werden? Durch welche Anreize kann auch die Pharmaindustrie hier einbezogen werden, ohne die die Entwicklung von Medikamenten oder Impfstoffe undenkbar wäre? Diese Fragen diskutieren der Politiker Karl Lauterbach und der Philosoph Thomas Pogge.

Prof.Dr.Dr. Karl Lauterbach ist Mediziner und Gesundheitsökonom. Er ist Mitglied der SPD und seit 2005 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 1992 bis 1993 hatte er ein Fellowship der Harvard Medical School inne. Einer seiner Betreuer war Amartya Sen.

Prof.Dr. Thomas Pogge ist Professor für Philosophie und internationale Angelegenheiten (Philosophy and International Affairs) an der Yale University an. Er promovierte an der Harvard University bei John Rawls.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Jutta Allmendinger im Gespräch (21B162000)

(Überörtlich, ab Do., 13.1., 19.30 Uhr )

Infos über das Thema der Veranstaltung folgen zeitnah/spontan
Jutta Allmendinger ist eine deutsche Soziologin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Aspekte von Arbeitsmarkt, Sozialpolitik und sozialer Ungleichheit.
Außerdem beschäftigt sie sich mit der Soziologie des Lebensverlaufs.
Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen dabei auch Fragen der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch innerhalb der Familie

Anmeldung möglich vhs.wissen live: SZ-Journalist/innen im Gespräch (21B162200)

(Überörtlich, ab Di., 9.11., 19.30 Uhr )

Zu Gast bei vhs.wissen live sind Journalistinnen und Journalisten der SZ, die zu aktuellen Themen berichten und mit Ihnen diskutieren.

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