Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

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Anmeldung möglich Theater und Erfahrung (20B160115)

(Stadthagen, ab Mi., 2.9., 19.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Alte Polizei.
In- und Ausländer, Frauen und Männer, Alt und Jung oder Groß und Klein und andere anziehende Gegensätze treffen aufeinander und machen Theater. Die seit 1992 bestehende Gruppe entwickelt Szenen aus ihrem Erfahrungs- und Erlebnisschatz, die am Ende in einer Aufführung gezeigt werden. Interessierte sind jederzeit willkommen.
Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688 - 1740), traumatisierte seinen Sohn, verprügelte seine Töchter, demütigte seine Beamten, verabscheute die Gelehrten, verachtete den Adel, verspottete die Frauen, war legendär geizig und detailversessen, rauchte, trank, fluchte und tobte, hielt aber peinlich auf Sauberkeit, Drill und strengste Frömmigkeit. Mit seinem bizarren Verhalten desavouierte er sämtliche Normen und Werte seiner Zeit. Im preußisch-deutschen Nationalmythos des 19. und 20. Jahrhunderts gilt er dagegen, für manche noch heute, als "Erzieher des deutschen Volkes zum Preußentum". Im Vortrag möchte ich zwei Fragen nachgehen: Erstens, wie die Betroffenen damals mit dem Tyrannen umgingen, und zweitens, wie der extreme Deutungswandel zu erklären ist.
Prof. Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie ist vielfach ausgezeichnet u. a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

auf Warteliste Die Vorderpfalz zwischen Rheintal und Pfälzerwald (21A123400)

(Überörtlich, ab Mo., 17.5., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Die ausgeprägt touristisch orientierte Region der Vorderpfalz (Region um das Mittelzentrum Bad Dürkheim) zeigt, wie und dass stetiger Wandel auch Bestandserhaltung bedeuten kann. Wesentlich ist dabei nicht nur die touristische Vermarktung, sondern auch die bewusste Wahrung von Pfälzischer Mentalität, Landschaft und Natur sowie dem Weinbau. Generationenverträge funktionieren in der Pfalz wesentlich besser als an der Ahr und Mosel. Dies gilt besonders auch für den Weinbau. Doch auch hier findet eine zunehmende Konzentration und Industrialisierung statt. Berücksichtigt werden im Bildungsurlaub Aspekte von Recherche-Arbeit, Kulturarbeit, Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Eventmanagement sowie der Vernetzung lokaler und regionaler Partner/innen. Die Teilnehmer/innen erforschen vor Ort, ob und wie überzeugend sich eine Region bzw. Akteure vor Ort gegenüber diversen Zielgruppen positionieren bzw. ob der Wandel Brüche aufweist.

auf Warteliste Auf dem Laufenden bleiben (21A124102)

(Bückeburg, ab Di., 9.2., 9.30 Uhr )

Wir leben in einer schnelllebigen Welt, die sich auf allen Gebieten rasant entwickelt. Da ist es manchmal nicht ganz leicht, auf dem Laufenden zu bleiben. Damit Sie auch in Zukunft mitreden können, befassen wir uns in diesem Kurs mit aktuellen Themen aus Alltag, Politik, Arbeitsleben, Freizeit, Erziehung und dem menschlichen Zusammenleben. Um Informationen aus erster Hand zu erhalten, beinhaltet der Kurs - in Absprache mit den Teilnehmenden - zudem eine themenorientierte Exkursion (entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

Anmeldung möglich Auf dem Laufenden bleiben (21A124112)

(Rinteln, ab Do., 11.2., 9.00 Uhr )

Wir leben in einer schnelllebigen Welt, die sich auf allen Gebieten rasant entwickelt. Da ist es manchmal nicht ganz leicht, auf dem Laufenden zu bleiben. Damit Sie auch in Zukunft mitreden können, befassen wir uns in diesem Kurs mit aktuellen Themen aus Alltag, Politik, Arbeitsleben, Freizeit, Erziehung und dem menschlichen Zusammenleben. Um Informationen aus erster Hand zu erhalten, beinhaltet der Kurs - in Absprache mit den Teilnehmenden - zudem eine themenorientierte Exkursion (entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

Anmeldung möglich Auf dem Laufenden bleiben (21A124115)

(Stadthagen, ab Mi., 10.2., 10.45 Uhr )

In einer sich ständig verändernden Welt ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, um mitreden zu können. Der Kurs behandelt aktuelle Themen des Alltags, der Politik, des Arbeitslebens, der Freizeit, der Erziehung und des menschlichen Zusammenlebens und liefert die Nachricht hinter der Nachricht.
Um aber nicht nur Informationen aus zweiter Hand zu erhalten, bietet der Kurs auch - in Absprache mit den Teilnehmenden - eine themenorientierte Exkursion (dafür entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

Anmeldung möglich Auf dem Laufenden bleiben (21A124212)

(Rinteln, ab Do., 11.2., 10.45 Uhr )

Wir leben in einer schnelllebigen Welt, die sich auf allen Gebieten rasant entwickelt. Da ist es manchmal nicht ganz leicht, auf dem Laufenden zu bleiben. Damit Sie auch in Zukunft mitreden können, befassen wir uns in diesem Kurs mit aktuellen Themen aus Alltag, Politik, Arbeitsleben, Freizeit, Erziehung und dem menschlichen Zusammenleben. Um Informationen aus erster Hand zu erhalten, beinhaltet der Kurs - in Absprache mit den Teilnehmenden - zudem eine themenorientierte Exkursion (entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

Anmeldung möglich Auf dem Laufenden bleiben (21A124215)

(Stadthagen, ab Mi., 10.2., 9.00 Uhr )

In einer sich ständig verändernden Welt ist es besonders wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben, um mitreden zu können. Der Kurs behandelt aktuelle Themen des Alltags, der Politik, des Arbeitslebens, der Freizeit, der Erziehung und des menschlichen Zusammenlebens und liefert die Nachricht hinter der Nachricht.
Um aber nicht nur Informationen aus zweiter Hand zu erhalten, bietet der Kurs auch - in Absprache mit den Teilnehmenden - eine themenorientierte Exkursion (dafür entstehende Kosten übernehmen die Teilnehmenden selbst).

auf Warteliste Weltkulturerbe Wismar (21A124300)

(Überörtlich, ab Mo., 31.5., 14.00 Uhr )

Wismar ist regelmäßig gebaut, hat vier Tore und noch viele mittelalterliche Giebelhäuser, war vor 120 Jahren in Meyers Konversationslexikon zu lesen. Diese Beschreibung ist auch heute zutreffend; Wismar ist eine ansehnliche Kleinstadt in Mecklenburg. Aber von der Geschichte und der Vergangenheit als einstmals bedeutende Hansestadt kann ein Gemeinwesen nicht ewig zehren. Wismars Altstadt hat gemeinsam mit der von Stralsund durch die UNESCO den Titel Weltkulturerbe verliehen bekommen - als Zeugnis für Tradition und Schönheit, aber auch als Mahnung zum Erhalt und zur behutsamen Weiterentwicklung. Wie gehen die für die Entwicklung der Stadt verantwortlichen Menschen mit dieser Tradition um - und was denken die Menschen im Wismar von heute über die Lebensqualität ihrer Stadt? Im Seminar werden wir diese und andere Fragen zur Stadtgeschichte und -entwicklung beantworten. Wir wollen uns die Stadt erschließen - mit Führungen, durch Gespräche, mit Analysen. Wismar hat seit der Wende fast ein Viertel seiner Einwohner/innen verloren. Wie auch in anderen Küstenstädten, kann die maritime Wirtschaft nicht mehr so viele Arbeitsplätze bieten, wie dies noch vor fünfundzwanzig Jahren der Fall war. Wir beschäftigen uns mit der geschichtlichen Entwicklung, den politischen Verhältnissen sowie der ökonomischen Situation von Stadt und Region und wir fragen vor allem nach den Lebensverhältnissen der Menschen. Vor welchen Herausforderungen steht Wismar?

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Young Rebels (21A125200)

(Überörtlich, ab Fr., 19.2., 17.00 Uhr )

(Für Kinder ab 10 Jahren)
Sie kämpfen für die Umwelt, Minderheiten und Gleichberechtigung, und engagieren sich gegen die Waffenlobby, Diskriminierung und Korruption. 25 Jugendliche im Kampf für eine bessere Welt, porträtiert von Christine und Benjamin Knödler. Greta Thunberg ist 16, als sie mit ihrem Schulstreik für die Umwelt weltweite Klimaproteste auslöst. Der 14-jährige Netiwit Chotiphatphaisal gründet eine Zeitung, um sich in Thailand für Demokratie, Redefreiheit und eine Bildungsreform einzusetzen. Malala Yousafzai bloggt mit 11 Jahren von der Unterdrückung der Frauen in Pakistan. Und Felix Finkbeiner entwickelt in der 4. Klasse seine Idee, dass Kinder in jedem Land eine Million Bäume pflanzen sollten. Jugendliche auf der ganzen Welt zeigen soziales Engagement und bewirken wegweisende Veränderungen. Ihre Entschlossenheit inspiriert uns alle.
Christine und Benjamin Knödler geben berührende Einblicke in die Beweggründe der Jugendlichen, die mit dem Publikum diskutiert werden. Im Anschluss wird im Chat diskutiert: Welche Geschichten findet ihr besonders mutig und bemerkenswert? Wer ist für euch ein echtes Vorbild? Habt ihr ähnliche Ideen, wie ihr die Welt verändern könntet? Zusammen können viele weitere Ideen gesammelt werden. Denn jede noch so kleine Idee kann Großes bewirken, wenn wir den Mut haben, ihr zu folgen.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Rassismus in den USA (21A125300)

(Überörtlich, ab Mo., 22.2., 19.30 Uhr )

Der Rassismus in seinen vielfältigsten Formen, einmal gegenüber Schwarzen, zum anderen aber auch gegenüber Juden, Iren oder Asiaten, zählt gemeinhin als die Ursprungssünde der Demokratie in den Vereinigten Staaten. Der Vortrag wird die historischen Wurzeln dieses komplexen Phänomens ausleuchten, sich aber darüber hinaus der Frage stellen, was systemischer Rassismus in der Gegenwart der USA trotz aller Erfolge der Bürgerrechtsbewegungen konkret bedeutet.
Michael Hochgeschwender ist Professor an der LMU München. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Geschichte und Autor zahlreicher Bücher (Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation, 1763 - 1815, Der Amerikanische Bürgerkrieg).

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Friedensprojekt Europa? (21A125400)

(Überörtlich, ab Do., 4.3., 19.30 Uhr )

Ist der stabile Friede in Europa gefährdet? Zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wird aus guten Gründen der Friede zu den hauptsächlichen Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses gezählt. Heute stellt sich aber nicht nur die Frage, ob dieser Friede in Richtung auf verstärkten Nationalismus gefährdet sein könnte. Es ist vielmehr auch offen, ob Europa bei einer gelingenden Verstärkung der gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik lediglich zu einer weiteren eigeninteressierten Großmacht auf globaler Ebene werden wird. Muss Europa nicht auch in der Politik gegenüber Staaten, die der europäischen Friedensordnung nicht angehören, den Prinzipien folgen, die sich als so segensreich für Europa erwiesen haben?
Der Vortrag versucht, anhand historischer Überlegungen diesen Fragenkomplex aufzuhellen.
Hans Joas ist Professor an der Berliner Humboldt-Universität. Regelmäßig lehrt er auch an der renommierten University of Chicago. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so 2015 den Max-Planck-Forschungspreis.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Eva Perón - eine argentinische Ikone (21A125500)

(Überörtlich, ab Mi., 14.4., 19.30 Uhr )

Der Peronismus prägt Argentinien bis heute. Seine bekannteste Repräsentantin, Eva Perón, von ihren Anhänger/innen Evita genannt, ist im kollektiven Gedächtnis des Landes und darüber hinaus noch immer präsent. Dazu hat das Musical Evita von Andrew Lloyd Webber beigetragen, das eine machtgierige, autoritäre Präsidentengattin zeigt, die für ihre Karriere über Leichen geht. Peronistinnen hingegen - und zu ihnen zählt die aktuelle Vizepräsidentin Cristina Fernández de Kirchner - verteidigen Eva Perón als "Mutter der Armen", als "Märtyrerin" der Unterdrückten und erste Feministin in einem konservativen Land, die das Frauenwahlrecht durchzusetzen vermochte. Der Vortrag setzt sich mit dem Aufstieg der Argentinierin vom "Aschenputtel" zu einer der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit auseinander. Er erzählt, was die Faszination von Eva Perón ausmacht, warum sie von Gegner/innen so gehasst wurde und welcher Mythos bis heute weiterlebt.
Prof. Dr. Ursula Prutsch unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte an der LMU München. Sie schrieb eine Biographie über Eva Perón.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Anspruch auf heiligen Boden (21A125600)

(Überörtlich, ab Mi., 28.4., 19.30 Uhr )

Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam. Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden - anders als in byzantinischer Zeit - erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelberg-Plateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.
Dr. Joseph Croitoru ist ein deutscher Historiker, freier Journalist und Autor. Er schreibt u.a. für die FAZ, NZZ und die SZ. Im Januar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch "Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten".

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Was ist Wissenschaft? (21A125700)

(Überörtlich, ab Di., 9.2., 19.30 Uhr )

In Corona-Zeiten sind viele Menschen von Fake-News und Verschwörungstheorien irritiert. Wer, wenn nicht Wissenschaft, soll uns im Zeitalter von Pandemien und Umweltkrisen Orientierung geben? Aber auch die Sicherung unserer Lebensgrundlagen ist ohne Wissenschaft und Technik nicht mehr möglich. Was kann aber Wissenschaft und was kann sie nicht? Mit welchen Methoden arbeitet sie? Was sind die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis? Diese Fragen berühren philosophische Grundlagen von Wissenschaft und Technik, bestimmen aber auch politische Entscheidungen über die Zukunft der Menschheit.
Prof. Dr. Klaus Mainzer war Professor für, Wissenschafts- und Technikphilosophie an den Universitäten Konstanz, Augsburg und München (TUM). Er ist Mitbegründer des Carl Friedrich von Weizsäcker Center der Universität Tübingen. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher mit internationalen Übersetzungen und Mitglied nationaler und internationaler Akademien wie z. B. der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech). Dort arbeitet er z. B. in der Steuerungsgruppe im Auftrag der Bundesregierung für eine Normungsroadmap der Künstlichen Intelligenz.

Anmeldung möglich vhs.wissen live: Syria, Libya and beyond (21A135100)

(Überörtlich, ab Do., 11.2., 19.30 Uhr )

Das Völkerrecht verbietet es Staaten, in ihren Beziehungen Gewalt auszuüben - dies allerdings nicht ausnahmslos: Staaten dürfen sich gegen bewaffnete Angriffe verteidigen, sie dürfen militärischen Interventionen externer Akteure zustimmen und der UN Sicherheitsrat verfügt über die Kompetenz, militärisches Eingreifen zu autorisieren. Vor dem Hintergrund dieser Regeln des Friedenssicherungsrechts und der Interventionen in Libyen und Syrien wird sich der Vortrag folgenden Fragen zuwenden: Unter welchen Umständen erlaubt das Völkerrecht militärische Interventionen externer Akteure? Unter welchen Voraussetzungen sollte es diese erlauben? Wann sind Interventionen ein Gebot, wann eine Gefahr?
PD Dr. iur. Paulina Starski ist seit 2014 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht. Sie hatte Professurvertretungen an den Universitäten Köln und Berlin (Humboldt) und ist seit 2020 Professurvertreterin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Anmeldung möglich Theater und Erfahrung (21A164115)

(Stadthagen, ab Mi., 3.2., 19.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum Alte Polizei.
In- und Ausländer, Frauen und Männer, Alt und Jung oder Groß und Klein und andere anziehende Gegensätze treffen aufeinander und machen Theater. Die seit 1992 bestehende Gruppe entwickelt Szenen aus ihrem Erfahrungs- und Erlebnisschatz, die am Ende in einer Aufführung gezeigt werden. Interessierte sind jederzeit willkommen.

Anmeldung möglich Und was ist, wenn ich sterbe? (21A224215)

(Stadthagen, ab Sa., 27.2., 11.00 Uhr )

Nichts ist so sicher wie unser Sterben und doch möchten wir uns am liebsten nicht damit beschäftigen. Es gibt Kurse für Geburtshilfe, also dafür, gut ins Leben zu kommen. Aber was uns für unser Lebensende wichtig ist, darum kümmern wir uns wenig. Dieser Kurs ist eine Einladung gemeinsam über Abschied, Sterben und Tod nachzudenken.
- Zu schauen was Ihnen Halt geben kann.
- Welche Hoffnung Sie trägt.
- Welche Wünsche Sie für diesen Lebensabschnitt haben.
- Welche Unsicherheiten und Ängste da sind.
Gemeinsam darüber reden öffnet einen Raum, mit diesem schwierigen Thema offener umzugehen. Eine andere Perspektive einzunehmen. Möglichkeiten zu finden, um das Loslassen zu üben. Ressourcen für mehr Vertrauen zu entdecken. Und einmal zu prüfen, ob es unserem Leben auch Kraft verleihen kann, wenn wir dem Tod seinen Platz in unserem Leben geben.
Das Ziel ist die Auseinandersetzung mit Abschied, Sterben und Tod als Teil des Lebens.
Bitte mitbringen: Buntstifte, Verpflegung, eine Isomatte oder Decke für die Stühle.
Navid Kermani ist freier Schriftsteller und habilitierter Orientalist. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. Für sein akademisches und literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Friedenspreis des Deutsche Buchhandels und zuletzt mit der Buber-Rosenzweig-Medaille.
Michael Brenner ist Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der LMU München. Er ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Anmeldung möglich Dresden - eine Stadt erzählt ihre Geschichte (21B124100)

(Überörtlich, ab Mo., 30.8., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Dresden - der Name von Sachsens Hauptstadt steht für das barocke Ensemble der Altstadt, für Frauenkirche, Semperoper und Zwinger, aber auch für die Zerstörung 1945, den Wiederaufbau und für aktuelle Entwicklungen wie den Verlust des Weltkulturerbetitels.
Dresden bietet viel mehr als nur das, was viele Besucher/innen gewöhnlich sehen.
Wir folgen den "Spuren der Steine", die viel über die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen erzählen können - über das Leben zu Zeiten August des Starken, in der Gründerzeit, im Faschismus, zu DDR-Zeiten und heute.
Um mehr über Dresden und von den Menschen zu erfahren, werden wir mit Experten/innen sprechen und uns in verschiedenen Stadtteilen bewegen und somit ein Stück Zeitgeschichte erlebbar machen.
Themenschwerpunkte:
- Geschichte der Stadt
- Entwicklung einzelner Bezirke und Stadtteile
- Dresden als Kulturstadt
- Elbtal und Weltkulturerbe
- politische, soziale Veränderungen
- Spuren jüdischen Lebens
- Zukunft der Stadt.

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