Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Geschichte, Heimatgeschichte

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Anmeldung möglich Karl Wiehe - ein Bürgermeister mit Zivilcourage

(Bückeburg, ab Mi., 7.3., 19.00 Uhr )

Vortrag
Vor 82 Jahren, zum 1. April 1936, wurde der Bückeburger Bürgermeister Karl Wiehe nach beispiellosen Hetztiraden in den endgültigen Ruhestand versetzt. Wiehe (1882-1947) war seit seiner Wahl 1912 im Amt und als DNVP-Mitglied auch in den Anfangsjahren der NS-Diktatur. Zusätzlich bekleidete er in der Zeit zwischen 1912 und 1935 zeitweise die Ämter als Landtagsabgeordneter, Staatsrat und Kirchenvorstand sowie nach dem Krieg 1945 als Landrat.
Im Nationalsozialismus wurde schnell deutlich, dass Wiehe nicht bereit war, die antisemitische Weltanschauung der Nationalsozialisten mitzutragen. Als Bürgermeister fühlte er sich auch den jüdischen Mitbürger/innen gegenüber verpflichtet. Wiehes Handlungsspielraum wurde immer enger; der Einkauf seiner Frau in jüdischen Geschäften führte letztendlich zu seinem Sturz.
Der Vortrag, versehen mit vielen Abbildungen, steht unter dem Motto: Karl Wiehe: Verehrt - geächtet - vergessen - rehabilitiert.

Anmeldung möglich Vaterlose Halbwaisen nach dem Ersten Weltkrieg

(Stadthagen, ab Mi., 14.3., 18.00 Uhr )

Vortrag
Als im Jahr 1902 das Buch der schwedischen Pädagogin Ellen Key mit dem Titel "Das Jahrhundert des Kindes" in Deutschland erschien, war noch nicht abzusehen, dass das 20. Jahrhundert besonders aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen vor allem durch Familientrennungen bzw. den irreversiblen Verlust von Elternteilen gekennzeichnet sein würde. Bereits nach dem Ersten Weltkrieg gab es circa 600.000 Kriegerwitwen, mehr als 968.000 Halb- und 65.000 Vollwaisen. Der Vortrag analysiert die soziale Situation von Kriegerwitwen und Halbwaisen sowie die gesellschaftlichen Diskurse um diese Personengruppe nach 1918 bis in die Zeit des Nationalsozialismus.

Anmeldung möglich Mode damals und heute

(Bückeburg, ab Mi., 14.3., 19.00 Uhr )

Modegeschichte ist Zeitgeschichte. Nirgendwo zeigen sich gesellschaftlche Veränderungen und Umbrüche so deutlich wie in der Mode.
Aus der nützlichen Kleidung ist längst ein ausdrucksstarkes und auffälliges Kommunikationsmittel geworden. Gerade seit Mitte des 18. Jahrhunderts bildet die Damenmode Veränderungen und Strömungen in der Gesellschaft ab. Natürlich lassen sich daraus auch Schlussfolgerungen auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft ziehen.

Anmeldung möglich Schnupperworkshop mechanische Fossilienpräparation

(Überörtlich, ab Sa., 14.4., 10.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Besucherbergwerk & Museum Kleinenbremen
Fossilien sind faszinierend. Ihre Aussagekraft erhalten diese erst im präparierten Zustand. Wie Sie das umgebende Gestein schonend entfernen, erfahren Sie in diesem Workshop. Schritt für Schritt erlernen Sie unter fachkundiger Anleitung das mechanische Freilegen dieser Naturwunder.
Bearbeiten Sie eigene Fundstücke oder erwerben Sie gegen eine geringe Gebühr ein Fossil.
Methodik: Formatisieren, kleben, meißeln, fräsen, schaben, strahlen, glätten, konservieren.
Sämtliche Werkzeuge werden gestellt. Den Teilnehmenden stehen u. a. Feinwerkzeuge, Druckluftstichel, Lupenlampen, Stereomikroskop oder eine Steinsäge zur Verfügung. Die Nutzung einer Strahlkabine ist gegen einen niedrigen Aufpreis möglich. Schutzbrillen und Gehörschutz gehören weiterhin zur Grundausstattung. Dieser Workshop ist geeignet für Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Damit der Teilnehmende Freude an dem Kurs hat, sind Geduld und Vorstellungsvermögen hilfreich.
Die Teilnahme zweier Kinder ab 10 Jahren pro Erziehungsberechtigtem ist möglich.
Bitte beachten, dass dieser Kurs bei vorliegenden Atemwegserkrankungen nicht geeignet ist.

auf Warteliste Potsdam - ein Gesamtkunstwerk

(Überörtlich, ab Mo., 23.4., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Wegen seiner landschaftlichen Schönheit entwickelte sich Potsdam im 17. Jahrhundert zu einer zweiten preußischen Residenzstadt.
Heute gilt die Stadt mit ihren Schlössern und Parkanlagen als Gesamtkunstwerk.
Die drei großen Landschaftsparks sind mit anderen Gebieten Anfang der 90er Jahre in die
Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. In den Parks befinden sich Schlösser, große
und kleinere, ehemalige Herrschersitze sind auch darunter. Berühmt sind die vielen
Sichtachsen, sie sind vor langer Zeit geplant und begeistern heute noch.
Doch Potsdam ist auch die Landeshauptstadt Brandenburgs, ein modernes Zentrum, eine Stadt die wächst. Potsdam ist berühmt für seine Innenstadt und das Holländische Viertel, es ist auch eine Stadt,
die modernen Anforderungen gerecht werden muss. Wie passt das alles zueinander? Welche Diskussionen gibt es um den Wiederaufbau historischer Gebäude und den Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit? Wie kann man die Ansprüche der Gegenwart mit der Pflege des Erbes vereinbaren? Diesen Fragen wird nachgegangen, auch auf Exkursionen in die Stadt und die Parks.
Und die Geschichte ist ein Thema des Seminars, die Preußens und die einzelner Herrscher und
natürlich die Geschichte der Stadt. Die Entwicklung Potsdams bis zum Zweiten Weltkrieg sowie die Zeit danach ist ein Schwerpunktthema.
Über die drei großen Parkanlagen kann man sagen: in Potsdam ist oft der Weg das Ziel. Vieles erschließt sich durch Spaziergänge in den Parks, man kann auf den Spuren der Sichtachsen wandern und gewinnt so Erkenntnisse, die intensiver sind als es Bücher und Filme vermitteln können.
(inklusive einer Führung in einem Schloss)

Anmeldung möglich Mode damals und heute

(Stadthagen, ab Mi., 25.4., 19.00 Uhr )

Modegeschichte ist Zeitgeschichte. Nirgendwo zeigen sich gesellschaftlche Veränderungen und Umbrüche so deutlich wie in der Mode.
Aus der nützlichen Kleidung ist längst ein ausdrucksstarkes und auffälliges Kommunikationsmittel geworden. Gerade seit Mitte des 18. Jahrhunderts bildet die Damenmode Veränderungen und Strömungen in der Gesellschaft ab. Natürlich lassen sich daraus auch Schlussfolgerungen auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft ziehen.

auf Warteliste Weltkulturerbe Wismar

(Überörtlich, ab Mo., 11.6., 14.00 Uhr )

Wismar ist regelmäßig gebaut, hat vier Tore und noch viele mittelalterliche Giebelhäuser, war vor 120 Jahren in Meyers Konversationslexikon zu lesen. Diese Beschreibung ist auch heute zutreffend; Wismar ist eine ansehnliche Kleinstadt in Mecklenburg. Aber von der Geschichte und der Vergangenheit als einstmals bedeutende Hansestadt kann ein Gemeinwesen nicht ewig zehren. Wismars Altstadt hat gemeinsam mit der von Stralsund durch die UNESCO den Titel Weltkulturerbe verliehen bekommen - als Zeugnis für Tradition und Schönheit, aber auch als Mahnung zum Erhalt und zur behutsamen Weiterentwicklung. Wie gehen die für die Entwicklung der Stadt verantwortlichen Menschen mit dieser Tradition um - und was denken die Menschen im Wismar von heute über die Lebensqualität ihrer Stadt? Im Seminar werden wir, diese und andere Fragen zur Stadtgeschichte und -entwicklung beantworten. Wir wollen uns die Stadt erschließen - mit Führungen, durch Gespräche, mit Analysen. Wismar hat seit der Wende fast ein Viertel seiner Einwohner/innen verloren. Wie auch in anderen Küstenstädten, kann die maritime Wirtschaft nicht mehr so viele Arbeitsplätze bieten, wie dies noch vor fünfundzwanzig Jahren der Fall war. Wir beschäftigen uns mit der geschichtlichen Entwicklung, den politischen Verhältnissen sowie der ökonomischen Situation von Stadt und Region und wir fragen vor allem nach den Lebensverhältnissen der Menschen. Vor welchen Herausforderungen steht Wismar?

Anmeldung möglich Dresden - eine Stadt erzählt ihre Geschichte

(Überörtlich, ab Mo., 18.6., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Dresden - der Name von Sachsens Hauptstadt steht für das barocke Ensemble der Altstadt, für Frauenkirche, Semperoper und Zwinger, aber auch für die Zerstörung 1945, den Wiederaufbau und für aktuelle Entwicklungen wie den Verlust des Weltkulturerbetitels.
Dresden bietet viel mehr als nur das, was viele Besucher gewöhnlich sehen.
Wir folgen den "Spuren der Steine", die viel über die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen erzählen können - über das Leben zu Zeiten August des Starken, in der Gründerzeit, im Faschismus, zu DDR-Zeiten und heute.
Um mehr über Dresden und von den Menschen zu erfahren, werden wir mit Experten/innen sprechen und uns in verschiedenen Stadtteilen bewegen und somit ein Stück Zeitgeschichte erlebbar machen.
Themenschwerpunkte:
- die Geschichte der Stadt
- die Entwicklung einzelner Bezirke und Stadtteile
- Dresden als Kulturstadt
- das Elbtal und das Weltkulturerbe
- die politischen und sozialen Veränderungen
- die Spuren jüdischen Lebens
- die Zukunft der Stadt.

Anmeldung möglich Berlin aktuell - Hauptstadtentwicklung, Politik, Geschichte, Kultur

(Überörtlich, ab Mo., 18.6., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Entdecken Sie die neue alte Hauptstadt. In keiner anderen Stadt spiegelt sich deutsche Geschichte, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung so intensiv und spannungsreich wie in Berlin. Das Seminar gibt Einblick in das aktuelle Stadtleben und vergegenwärtigt historische Spuren ebenso wie das aktuelle Wirken politischer, sozialer und kultureller Kräfte in der Stadt.
Wir werden die Stadt während einer Rundfahrt und Erkundungen durch verschiedene Stadtbezirke in Ost und West neu entdecken. Stadtentwicklung, Metropole versus "Kiez", Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen, aber auch Geschichte, Kunst, Kultur und Zeitgeist sollen Beachtung finden. Schwerpunkte des Seminars bilden das Zusammenwachsen von Ost und West, die Hauptstadtentwicklung und deren Auswirkungen.

auf Warteliste Das Ahrtal - Wandel in Handwerk und Tourismus in Steilhängen

(Überörtlich, ab Mo., 18.6., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Das Ahrtal ist bekannt für Weinbau, Tagestourismus und Kurzurlaube. Dem Wandel der Zeit unterworfen haben sich die Dörfer entlang der Ahr gerade auch in den letzten Jahrzehnten neu aufgestellt. Viele kleine Winzer haben ganz aufgegeben, andere haben als zweites Standbein Übernachtungsangebote dazu genommen. Wieder andere haben sich vergrößert, setzen auf mehr als nur lokale Vermarktung. Aus manchen Probierstuben wurden Weinlounges, Lifestyle ist dort angesagt. Hier wie andernorts gibt es Nachwuchsprobleme. Der Generationenvertrag funktioniert selten. Auch die Vermarktung von Angeboten ist zunehmend zentralisiert, Winzergenossenschaften boomen. Touristische Highlights aus den 50ern und 60ern locken nicht mehr. Dennoch sollen Charakter und Flair der Weindörfer erhalten bleiben. Wir besuchen entlang des Rotwein-Wanderweges Winzer, Winzergenossenschaften, Sehenswertes und Verkehrsämter und lassen uns von Insidern informieren über den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Über ein Beispiel des tiefgreifenden Wandels im Handwerk, eine Veränderung von Angebot und Nachfrage, ein Beispiel des gesellschaftlichen Wandels.

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