Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Geschichte, Heimatgeschichte

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Anmeldung möglich Schaumburg in der Weimarer Republik

(Bückeburg, ab Di., 17.9., 18.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Wenn wir heute an die Weimarer Republik denken, dann meist an Berlin, an Krisen und politische Katastrophen. Aber wie sah das Leben in der Provinz aus, in der preußischen Grafschaft Schaumburg und dem Freistaat Schaumburg-Lippe? Über Schaumburg-Lippe wissen wir vergleichsweise viel, über die Grafschaft Schaumburg etwas weniger. Es wird eine interessante Entdeckungsreise in die Vergangenheit werden.

fast ausgebucht Einführung in die Benutzung des Landesarchivs Bückeburg

(Bückeburg, ab Mi., 30.10., 18.00 Uhr )

In diesem kurzen Seminar können die an Orts- und Heimatkunde Interessierten eine ausführliche Anleitung zur Arbeit im Landesarchiv in Bückeburg erhalten. Dazu gehört eine Einführung in die Recherchemöglichkeiten mit Findbüchern und Arcinsys und rechtliche Voraussetzungen der Arbeit im Landessarchiv, die Vorstellung landeshistorischer Literatur und eine kurze Anleitung in das Lesen älterer Dokumente (deutsche Schrift). Am zweiten Abend ist eine eingehende Archivführung vorgesehen.

auf Warteliste Das jüdische Berlin

(Überörtlich, ab Mo., 11.11., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Sehr vieles verbindet sich mit dem Begriff "Jüdisches Berlin". Im Jahr 1743 war die Übersiedelung Moses Mendelssohns nach Berlin, die Zeit der Aufklärung begann. Später, im 19. Jahrhundert gab es das bürgerliche jüdische Berlin und es kamen die Juden aus dem Osten Europas nach Berlin. Die Zeit der Weimarer Republik kann man den Höhepunkt an Integration und Erfolg nennen. Es gibt den großen Themenbereich: die Juden Berlins in der deutschen Literatur.
Auch an der Entwicklung von Politik und Parteien hatten die Juden großen Anteil. Es gab eine hohe Zahl Berliner Juden von Rang und Namen aus allen Bereichen von Kultur und Wissenschaft, viele sind heute noch bekannt.
Aber viele auch nicht! Die Shoa, der Holocaust, das unvergleichliche Verbrechen und seine Folgen sind das eine Thema des Seminars, das uns immer begleitet.
Wir fragen uns: kann es unbefangene Begegnungen geben?
Es gibt eine große Jüdische Gemeinde in Berlin mit einem regen und interessanten Gemeindeleben. Es gibt ein jüdisches Leben der Gegenwart, mit Schulen, Musik und Theater. Vieles im Bereich der Kultur gibt es zu entdecken, das ganze Jahr über. Auch ist das heutige Berlin die Wahlheimat von Israelis, befristet oder für immer. Viele sind jung und kreativ, Künstler/innen arbeiten in Berlin, es werden aber auch Unternehmen gegründet.
Wir begeben uns auf Spurensuche und Gespräche und Begegnungen sollen uns die Gegenwart näher bringen.
Im Verlaufe des Seminars werden die Themen beleuchtet um einen Überblick zu bekommen, der es ermöglicht, das Thema weiter zu verfolgen und seine Vielfältigkeit genauer kennen zu lernen.

Anmeldung möglich Fürstin Juliane zu Schaumburg-Lippe (1787-1799)

(Bückeburg, ab Di., 12.11., 18.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit dem Museum Bückeburg.
Die spätere Fürstin Juliane zu Schaumburg-Lippe war erst 19 Jahre alt, als sie 1780 die Ehe mit dem 57 Jahre alten Graf Philipp-Ernst zu Schaumburg-Lippe einging. Als er sieben Jahre später starb, fungierte sie bis zu ihrem frühen Tod 1799 als Regentin für ihren Sohn, den späteren Grafen Georg Wilhelm. In ihrer Regierungszeit wehrte sie den Einfall der Hessen ab, ließ Straßen und Wege bauen, förderte die Kunst und die Architektur. Der Vortrag legt den Schwerpunkt auf das pädagogische Wirken dieser energischen, originellen und vielseitig interessierten Frau.
In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Rügen hat nichts von seiner Attraktivität eingebüßt - für Reisende aus den alten und den neuen Bundesländern.
Aber genügt der Tourismus als Lebensgrundlage? Wie ist die politische Situation Rügens, wie hat sich der Arbeitsmarkt entwickelt, welche Perspektiven haben junge Menschen - und was sagen die Rüganer selbst zur Entwicklung ihrer Insel? Unser Ausgangspunkt ist Binz. Binz hat eine fast 140-jährige Tradition im Fremdenverkehr und wird wegen seiner Bäderarchitektur auch Nizza des Ostens genannt.
Die Nationalsozialisten wollten den heutigen Ortsteil Prora zum "KdF-Bad der Zwanzigtausend" machen. Mittlerweile scheinen die umgestalteten Gebäude zu Spekulations- und Abschreibungsobjekten geworden zu sein. In der DDR war Urlaub auf Rügen und vor allem in Binz das beliebteste Ziel beim FDGB-Feriendienst. Viele Menschen in Ostdeutschland haben lebhafte Kindheitserinnerungen an ihre Ferien auf der Insel.
Wir gehen auf Spurensuche in Binz - richten den Blick aber auch auf andere Teile der Insel: den Nationalpark Jasmund, die Halbinsel Wittow und das Mönchgut. Das geschieht mit Rundgängen, Exkursionen, Expertengesprächen und Diskussionen.
In der Seminargebühr sind die Kosten für eine Inselrundfahrt enthalten.

Anmeldung möglich Potsdam - ein Gesamtkunstwerk

(Überörtlich, ab Mo., 4.5., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Wegen seiner landschaftlichen Schönheit entwickelte sich Potsdam im 17. Jahrhundert zu einer zweiten preußischen Residenzstadt.
Heute gilt die Stadt mit ihren Schlössern und Parkanlagen als Gesamtkunstwerk.
Die drei großen Landschaftsparks sind mit anderen Gebieten Anfang der 90er Jahre in die
Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. In den Parks befinden sich Schlösser, große
und kleinere, ehemalige Herrschersitze sind auch darunter. Berühmt sind die vielen
Sichtachsen, sie sind vor langer Zeit geplant und begeistern heute noch.
Doch Potsdam ist auch die Landeshauptstadt Brandenburgs, ein modernes Zentrum, eine Stadt, die wächst. Potsdam ist berühmt für seine Innenstadt und das Holländische Viertel, es ist auch eine Stadt,
die modernen Anforderungen gerecht werden muss. Wie passt das alles zueinander? Welche Diskussionen gibt es um den Wiederaufbau historischer Gebäude und den Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit? Wie kann man die Ansprüche der Gegenwart mit der Pflege des Erbes vereinbaren? Diesen Fragen wird nachgegangen, auch auf Exkursionen in die Stadt und die Parks.
Und die Geschichte ist ein Thema des Seminars, die Preußens und die einzelner Herrscher und
natürlich die Geschichte der Stadt. Die Entwicklung Potsdams bis zum Zweiten Weltkrieg sowie die Zeit danach ist ein Schwerpunktthema.
Über die drei großen Parkanlagen kann man sagen: in Potsdam ist oft der Weg das Ziel. Vieles erschließt sich durch Spaziergänge in den Parks, man kann auf den Spuren der Sichtachsen wandern und gewinnt so Erkenntnisse, die intensiver sind als es Bücher und Filme vermitteln können.
(inklusive einer Führung in einem Schloss)

Anmeldung möglich Die pfälzische Weinstraße - Tradition und Moderne

(Überörtlich, ab Mo., 11.5., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Eine besondere Region in Deutschland ist die pfälzische Weinstraße. Sie wird auch gerne die deutsche Toskana genannt. Da die Region sehr viele Sonnenstunden hat, gedeihen hier Weine, Obst und Pflanzen aller Art. Dennoch zeigt der Generationenvertrag im Wein- und Obstanbau Brüche und die dörfliche Infrastruktur stirbt aus. Selbst Bäckereien schließen. Die sogenannten Jungen Winzer suchen ihre Positionierung zwischen Tradition, Stammkundenerwartungen, Wettbewerben, regionalem Marketing, neuen Zielgruppen und digitaler Vermarktung. Tourismuskonzepte mit einer Vielzahl von Events folgen der Bewahrung des Pfälzer Images, jedoch ohne die Pfälzer Identität durch eine vitale Infrastruktur zu sichern. Gleichzeitig wird man sich vor Ort bewusst, wie wichtig die Berücksichtigung ökologischer Akzente zur Erhaltung der Region und ihrer Bedeutung ist. Sehenswert sind das UNESCO-Biosphären-Reservat Naturpark Pfälzerwald und die gelungene Renaturierung der Isenach. Wir besuchen entlang der Weinstraße markante Punkte und Macher, Winzer, Winzergenossenschaften und Verkehrsämter und lassen uns von Insidern informieren über den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Über dieses Beispiel des tiefgreifenden Wandels im Wein- und Obstanbau, des Tourismus in einer Region mit hoher Anziehungskraft für Tagesgäste und KurzurlauberInnen sowie über dieses Beispiel des dramatischen Wandels dörflicher Gemeinwesen und ihrer Infrastruktur.
In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Entdecken Sie die neue alte Hauptstadt. In keiner anderen Stadt spiegelt sich deutsche Geschichte, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung so intensiv und spannungsreich wie in Berlin. Das Seminar gibt Einblick in das aktuelle Stadtleben und vergegenwärtigt historische Spuren ebenso wie das aktuelle Wirken politischer, sozialer und kultureller Kräfte in der Stadt.
Wir werden die Stadt während einer Rundfahrt und Erkundungen durch verschiedene Stadtbezirke in Ost und West neu entdecken. Stadtentwicklung, Metropole versus "Kiez", Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen, aber auch Geschichte, Kunst, Kultur und Zeitgeist sollen Beachtung finden. Schwerpunkte des Seminars bilden das Zusammenwachsen von Ost und West, die Hauptstadtentwicklung und deren Auswirkungen.

Anmeldung möglich Weimar - zwischen Klassik und Gegenwart

(Überörtlich, ab Mo., 22.6., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Der Name Weimar ist eng verbunden mit der deutschen Klassik - vor allem mit Goethe, Schiller, Herder und Wieland. Die Weimarer Klassik gehört zum Weltkulturerbe. In Weimar wurde das Bauhaus gegründet und bald wieder vertrieben. Weimar war für kurze Zeit die Hauptstadt Deutschlands, und der Name ist Synonym für eine Epoche der deutschen Geschichte: der Weimarer Republik. Zu Weimar gehören aber auch der Faschismus und das Konzentrationslager Buchenwald. Mit der Wahl zur europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 1999 wurde Weimar noch bekannter.
Weimar ist aber auch eine kleine Stadt in Thüringen, in der über 60.000 Menschen leben, die nicht nur auf die Vergangenheit zurück blicken, sondern dort arbeiten und wohnen. Deshalb wollen wir uns auch mit dem Weimar „von heute“ beschäftigen.
Im Seminar wollen wir die Geschichte Weimars reflektieren - durch Führungen, Besuche, Exkursionen und Diskussionen.
Themenschwerpunkte:
- die Weimarer Klassik, das kulturelle Erbe und die Wirkungen bis heute
- Weimar und die Weimarer Republik
- der Nationalsozialismus und Buchenwald
- Weimar in der DDR
- die Entwicklung der Stadt seit der Wiedervereinigung
- Arbeiten und Leben im Weimar von heute
- die Perspektiven der Menschen

Anmeldung möglich Weltkulturerbe Wismar

(Überörtlich, ab Mo., 29.6., 14.00 Uhr )

Wismar ist regelmäßig gebaut, hat vier Tore und noch viele mittelalterliche Giebelhäuser, war vor 120 Jahren in Meyers Konversationslexikon zu lesen. Diese Beschreibung ist auch heute zutreffend; Wismar ist eine ansehnliche Kleinstadt in Mecklenburg. Aber von der Geschichte und der Vergangenheit als einstmals bedeutende Hansestadt kann ein Gemeinwesen nicht ewig zehren. Wismars Altstadt hat gemeinsam mit der von Stralsund durch die UNESCO den Titel Weltkulturerbe verliehen bekommen - als Zeugnis für Tradition und Schönheit, aber auch als Mahnung zum Erhalt und zur behutsamen Weiterentwicklung. Wie gehen die für die Entwicklung der Stadt verantwortlichen Menschen mit dieser Tradition um - und was denken die Menschen im Wismar von heute über die Lebensqualität ihrer Stadt? Im Seminar werden wir, diese und andere Fragen zur Stadtgeschichte und -entwicklung beantworten. Wir wollen uns die Stadt erschließen - mit Führungen, durch Gespräche, mit Analysen. Wismar hat seit der Wende fast ein Viertel seiner Einwohner/innen verloren. Wie auch in anderen Küstenstädten, kann die maritime Wirtschaft nicht mehr so viele Arbeitsplätze bieten, wie dies noch vor fünfundzwanzig Jahren der Fall war. Wir beschäftigen uns mit der geschichtlichen Entwicklung, den politischen Verhältnissen sowie der ökonomischen Situation von Stadt und Region und wir fragen vor allem nach den Lebensverhältnissen der Menschen. Vor welchen Herausforderungen steht Wismar?

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