Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Kursbereich >> Gesellschaft >> Geschichte, Heimatgeschichte

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(Stadthagen, ab , .., Uhr )

Anmeldung möglich "Nur Sohn Erwin überlebte die Shoah"

(Bückeburg, ab Do., 21.2., 19.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Erwin Rautenberg-Stiftung Santa Monica entstand in dreijähriger Forschungsarbeit die erste umfangreiche Biographie einer jüdischen Familie aus Schaumburg. Im Mittelpunkt des Vortrages steht das Leben Erwin Rautenbergs, der als einziger seiner Familie die Shoah überlebte. Es soll dabei verdeutlicht werden, wie die Familie nach glücklichen Jahren in privater und beruflicher Hinsicht durch die Nazi-Diktatur entrechtet, ausgegrenzt und ausgebeutet wurde. Als Sohn Erwin als 17-jähriger Junge von seinem Vater 1937 nach Argentinien geschickt wurde, bedeutete dies einen Abschied für immer. Der Tod Leo Rautenbergs 1940 und die Deportation der übrigen Familienangehörigen 1941 ins Ghetto Riga besiegelten das Schicksal der Familie. Verzweifelte und letztendlich erfolglose Versuche von Erwin Rautenberg, seine Familie nachkommen zu lassen, spiegeln sich in dem Briefwechsel zwischen Argentinien und Bückeburg wider. Es wird darüber hinaus über Erwin Rautenbergs Nachkriegskarriere in Los Angeles und seine Besuche in der alten Heimat berichtet, die immer von "mixed feelings" geprägt waren. Dabei steht auch die Frage im Raum, wie nach Ansicht Rautenbergs heute an den Holocaust erinnert werden kann. Der Vortrag wird die unterschiedlichen Lebensstationen der Familie Rautenberg durch viele Abbildungen ergänzen.

Anmeldung möglich Hatschepsut - Eine Frau auf dem Pharaonenthron

(Rinteln, ab Sa., 23.3., 10.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Zu Beginn des Seminars wird die politische Situation beleuchtet, die überhaupt dazu führte, dass eine Frau durch eine Art Selbstermächtigung auf den Pharaonenthron gelangen konnte.
Archäologisch werden vorgeführt: Die großartige Terrassenanlage der Hatschepsut in Theben (Reliefs zur Weihrauchexpedition nach Punt, Geburtslegende, Obeliskentransport). Einen besonderen Abschnitt bildet hierbei das erst neuerlich geöffnete Sonnenheiligtum und das Amun-Zentralheiligtum des Totentempels, sowie die sogenannte Rote Kapelle in Karnak und ausgewählte Gräber von Beamten der Zeit (Karten, Dias, Pläne).

fast ausgebucht Potsdam - ein Gesamtkunstwerk

(Überörtlich, ab Mo., 8.4., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Wegen seiner landschaftlichen Schönheit entwickelte sich Potsdam im 17. Jahrhundert zu einer zweiten preußischen Residenzstadt.
Heute gilt die Stadt mit ihren Schlössern und Parkanlagen als Gesamtkunstwerk.
Die drei großen Landschaftsparks sind mit anderen Gebieten Anfang der 90er Jahre in die
Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden. In den Parks befinden sich Schlösser, große
und kleinere, ehemalige Herrschersitze sind auch darunter. Berühmt sind die vielen
Sichtachsen, sie sind vor langer Zeit geplant und begeistern heute noch.
Doch Potsdam ist auch die Landeshauptstadt Brandenburgs, ein modernes Zentrum, eine Stadt, die wächst. Potsdam ist berühmt für seine Innenstadt und das Holländische Viertel, es ist auch eine Stadt,
die modernen Anforderungen gerecht werden muss. Wie passt das alles zueinander? Welche Diskussionen gibt es um den Wiederaufbau historischer Gebäude und den Abriss von Gebäuden aus der DDR-Zeit? Wie kann man die Ansprüche der Gegenwart mit der Pflege des Erbes vereinbaren? Diesen Fragen wird nachgegangen, auch auf Exkursionen in die Stadt und die Parks.
Und die Geschichte ist ein Thema des Seminars, die Preußens und die einzelner Herrscher und
natürlich die Geschichte der Stadt. Die Entwicklung Potsdams bis zum Zweiten Weltkrieg sowie die Zeit danach ist ein Schwerpunktthema.
Über die drei großen Parkanlagen kann man sagen: in Potsdam ist oft der Weg das Ziel. Vieles erschließt sich durch Spaziergänge in den Parks, man kann auf den Spuren der Sichtachsen wandern und gewinnt so Erkenntnisse, die intensiver sind als es Bücher und Filme vermitteln können.
(inklusive einer Führung in einem Schloss)
In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover.
Die Kultur der Elite im Umfeld des Pharao hat das Bild Ägyptens entscheidend geprägt; allerdings gehören 98% der Bevölkerung nicht zu dieser Gesellschaftsschicht und nur selten wird die Frage gestellt, wie die Arbeiter und damit die Masse des Volkes, gelebt hat: wie man wohnte und sich einrichtete, sich kleidete, wie lang die täglichen Arbeitszeiten waren, was man gegessen hat, wie die medizinische Versorgung beschaffen war, wie Schul- und Schreibunterricht ausgesehen haben, wer ihn bekommen hat und wie die Versorgung der Arbeiten auf Großbaustellen (bei den Pyramiden und im Tal der Könige) organisiert war. Dies alles lässt sich bis in die Details hinein erschließen aus dem reichen inschriftlichen und archäologischen Material: gut erhaltene Wohnhäuser sowie massenweise gefundenen Notizen des täglichen Lebens (Ostraka) aus dem Arbeiterdorf Deir el-Medineh bei Luxor. Darüberhinaus sind in jüngster Vergangenheit beim Giza-Plateau von amerikanischen Archäologen bahnbrechende Entdeckungen im Hinblick darauf gemacht worden, wie man sich die Bedingungen der Arbeiter schon zu Cheops' Zeiten vorstellen kann (Karten, Dias, Pläne).

Anmeldung möglich Begleitete Motorradtour auf den Spuren von Wilhelm Busch

(Stadthagen, ab So., 26.5., 9.00 Uhr )

Unsere Tour führt uns von Wiedensahl, dem Geburtsort von Wilhelm Busch, auf kurvenreichen Straßen durch das Weserbergland zum Wilhelm-Busch-Haus nach Mechtshausen. Dort verbrachte der Künstler seinen Lebensabend und fand seine letzte Ruhestätte. Nach einer kurzen thematischen Einführung starten wir in Richtung Weserbergland. Dort haben wir Gelegenheit zum "Spätstücken" in einem Café an der Strecke, bevor wir in Mechtshausen eintreffen. Nach der Besichtigung des Wilhelm-Busch-Hauses fahren wir zurück nach Wiedensahl. Dort besteht zum Tourende die Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen.
Leistungen:
- Begleitete Motorradtour von Wiedensahl nach Mechtshausen und zurück
- Eintritt und Führung Wilhelm-Busch-Haus Mechtshausen
- Thematische Einführung und Infomaterial
Die Kosten für das "Spätstücken" und Abendessen sowie Benzin trägt jede/r Teilnehmende selbst.
Tourlänge: ca. 290 km
Geeignet für Motorräder ab 20 kw/27 PS
Bitte mit technisch intakter/vollgetankter Maschine zum Treffpunk kommen.
In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Entdecken Sie die neue alte Hauptstadt. In keiner anderen Stadt spiegelt sich deutsche Geschichte, die politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung so intensiv und spannungsreich wie in Berlin. Das Seminar gibt Einblick in das aktuelle Stadtleben und vergegenwärtigt historische Spuren ebenso wie das aktuelle Wirken politischer, sozialer und kultureller Kräfte in der Stadt.
Wir werden die Stadt während einer Rundfahrt und Erkundungen durch verschiedene Stadtbezirke in Ost und West neu entdecken. Stadtentwicklung, Metropole versus "Kiez", Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen, aber auch Geschichte, Kunst, Kultur und Zeitgeist sollen Beachtung finden. Schwerpunkte des Seminars bilden das Zusammenwachsen von Ost und West, die Hauptstadtentwicklung und deren Auswirkungen.

Anmeldung möglich Das Ahrtal - Wandel in Handwerk und Tourismus in Steilhängen

(Überörtlich, ab Mo., 3.6., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Das Ahrtal ist bekannt für Weinbau, Tagestourismus und Kurzurlaube. Dem Wandel der Zeit unterworfen haben sich die Dörfer entlang der Ahr gerade auch in den letzten Jahrzehnten neu aufgestellt. Viele kleine Winzer haben ganz aufgegeben, andere haben als zweites Standbein Übernachtungsangebote dazu genommen. Wieder andere haben sich vergrößert, setzen auf mehr als nur lokale Vermarktung. Aus manchen Probierstuben wurden Weinlounges, Lifestyle ist dort angesagt. Hier wie andernorts gibt es Nachwuchsprobleme. Der Generationenvertrag funktioniert selten. Auch die Vermarktung von Angeboten ist zunehmend zentralisiert, Winzergenossenschaften boomen. Touristische Highlights aus den 50ern und 60ern locken nicht mehr. Dennoch sollen Charakter und Flair der Weindörfer erhalten bleiben. Wir besuchen entlang des Rotwein-Wanderweges Winzer, Winzergenossenschaften, Sehenswertes und Verkehrsämter und lassen uns von Insidern informieren über den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Über ein Beispiel des tiefgreifenden Wandels im Handwerk, eine Veränderung von Angebot und Nachfrage, ein Beispiel des gesellschaftlichen Wandels.

Anmeldung möglich Dresden - eine Stadt erzählt ihre Geschichte

(Überörtlich, ab Mo., 17.6., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost.
Dresden - der Name von Sachsens Hauptstadt steht für das barocke Ensemble der Altstadt, für Frauenkirche, Semperoper und Zwinger, aber auch für die Zerstörung 1945, den Wiederaufbau und für aktuelle Entwicklungen wie den Verlust des Weltkulturerbetitels.
Dresden bietet viel mehr als nur das, was viele Besucher gewöhnlich sehen.
Wir folgen den "Spuren der Steine", die viel über die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen erzählen können - über das Leben zu Zeiten August des Starken, in der Gründerzeit, im Faschismus, zu DDR-Zeiten und heute.
Um mehr über Dresden und von den Menschen zu erfahren, werden wir mit Experten/innen sprechen und uns in verschiedenen Stadtteilen bewegen und somit ein Stück Zeitgeschichte erlebbar machen.
Themenschwerpunkte:
- die Geschichte der Stadt
- die Entwicklung einzelner Bezirke und Stadtteile
- Dresden als Kulturstadt
- das Elbtal und das Weltkulturerbe
- die politischen und sozialen Veränderungen
- die Spuren jüdischen Lebens
- die Zukunft der Stadt.

Anmeldung möglich Das Ahrtal - Wandel in Handwerk und Tourismus in Steilhängen

(Überörtlich, ab Mo., 2.9., 14.00 Uhr )

In Zusammenarbeit mit der VHS Lippe-Ost
Das Ahrtal ist bekannt für Weinbau, Tagestourismus und Kurzurlaube. Dem Wandel der Zeit unterworfen haben sich die Dörfer entlang der Ahr gerade auch in den letzten Jahrzehnten neu aufgestellt. Viele kleine Winzer haben ganz aufgegeben, andere haben als zweites Standbein Übernachtungsangebote dazu genommen. Wieder andere haben sich vergrößert, setzen auf mehr als nur lokale Vermarktung. Aus manchen Probierstuben wurden Weinlounges, Lifestyle ist dort angesagt. Hier wie andernorts gibt es Nachwuchsprobleme. Der Generationenvertrag funktioniert selten. Auch die Vermarktung von Angeboten ist zunehmend zentralisiert, Winzergenossenschaften boomen. Touristische Highlights aus den 50ern und 60ern locken nicht mehr. Dennoch sollen Charakter und Flair der Weindörfer erhalten bleiben. Wir besuchen entlang des Rotwein-Wanderweges Winzer, Winzergenossenschaften, Sehenswertes und Verkehrsämter und lassen uns von Insidern informieren über den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Über ein Beispiel des tiefgreifenden Wandels im Handwerk, eine Veränderung von Angebot und Nachfrage, ein Beispiel des gesellschaftlichen Wandels.

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