Sommeruni Schaumburg ‚Äď Rinteln und Stadthagen
Hochschulorientierungstage im Weserbergland

Seminare der Sommeruni 2019 in Stadthagen

Seminare am Dienstag, 02.07.  nachmittags  (13.00 ‚Äď 15.15 Uhr)

 

Titel: Arzneimittelentwicklung in der Herz-Kreislaufforschung
Fachbereich: Biomedizin
Leitung: Dr. Jan Fiedler 

V-Nr.: 16D215
 
Das menschliche Genom besteht zu gr√∂√ütem Teil aus nicht-Protein kodierenden Abschnitten, die in Ribonukleins√§ure (RNA) umgeschrieben werden. In den vergangenen Jahren wurde eine wichtige Beteiligung nicht-kodierender kurzer RNA, sogenannter mikroRNA (miR, miRNA), bei der Entstehung und der Entwicklung einer Herzschw√§che beobachtet. F√ľr die Arzneimittelentwicklung besitzt die miRNA-basierte Therapie ein innovatives Potenzial und wird in diesem Seminar in vielf√§ltiger Weise diskutiert.

 

Titel: √Ėkologie ‚Äď Lehre von den Beziehungen zwischen Lebewesen
        
und ihrer Umwelt
Fachbereich: √Ėkologie
Leitung: Prof. Dr. Hansj√∂rg K√ľster
V-Nr.: 16D315
 
√Ėkologie ist die Lehre von den Beziehungen der Lebewesen und ihrer Umwelt. Dabei geht es einerseits um das Leben der Organismen an ihrem Standort, andererseits um die Beziehungen zwischen Lebewesen untereinander. Das Fach hat gro√üe Be-deutung in einem Studium der Biologie, der Geographie, aber auch in angewandten F√§chern wie der Agrar- und Forstwissenschaften usw.
Die verschiedenen Studienf√§cher, in denen √Ėkologie eine Rolle spielt, werden vorgestellt, dazu die Berufsfelder, in denen man sp√§ter t√§tig sein kann.
Anschlie√üend wird erkl√§rt, was unter √Ėkologie zu verstehen ist. Was ist dabei die Natur, welche Bedeutung hat ‚ÄěLandschaft‚Äú?
Schlie√ülich werden Landschaft und ihre Gliederung am Beispiel des Schaumburger Landes vorgestellt, einer sehr abwechslungsreichen Gegend, die man auch ‚ÄěMitteleuropa im Kleinen‚Äú nennen kann.

 

 

 

Titel: Einf√ľhrung in das Studium der Geschichte
Fachbereich:
Geschichte
Leitung:
Dr. Joachim von Meien 

V-Nr.: 16D515

"Es war einmal vor langer Zeit...‚Äú So oder √§hnlich beginnen viele Geschichten aus l√§ngst vergangenen Epochen. Doch was verstehen wir unter der Geschichte und zu welchem Zweck bzw. mit welchem Ziel studiert man sie? Dieses Einf√ľhrungsseminar bietet einen inhaltlichen und methodischen √úberblick √ľber das Fach, dessen Ziel nach Humboldt ‚Äěnur die Verwirklichung der durch die Menschheit darzustellenden Idee‚Äú sein kann. Behandelt werden u. a. Fragen der Abgrenzung zu anderen Wissenschaftsdisziplinen, eine Periodisierung der Geschichte, der Umgang mit Quellen und das Entstehen von Geschichtskontroversen. Neben Unterschieden zwischen dem schulischen Geschichtsunterricht und Geschichte.

 

Titel: Was studiert man, wenn man Philosophie studiert?
Fachbereich:  
Philosophie
Leitung: Prof. Peter Nickl
V-Nr.: 16D615

Philosophie ist ein ganz besonderes Fach. Man kann fragen, ob sie √ľberhaupt eine Wissenschaft ist. Man kann aber auch genauso gut fragen, ob Wissenschaft ohne Philosophie √ľberhaupt m√∂glich ist. Nicht zuf√§llig war im Mittelalter, aber auch in vielen modernen Studienordnungen das Studium der Philosophie die Voraussetzung f√ľr das Belegen anderer F√§cher. Ganz grob k√∂nnte man sagen: Philosophie hat den kritischen Anspruch, Scheuklappen und Vorurteile in Frage zu stellen, um das eigene Denken freizusetzen ‚Äď auch wenn es gegen den Strom geht.
Wir wollen uns in den vier Stunden mit folgenden Fragen beschäftigen: erstens, wenn möglich, uns kurz vorstellen, kennenlernen, sehen, welche Erwartungen an die Philosophie wir mitbringen.
Zweitens, anhand einiger Beispiele einen Zugang suchen zu dem, was philosophisches Denken vom Denken im Alltag bzw. in der Naturwissenschaft unterscheidet.
Drittens: wie wird heute das Fach Philosophie an den Universitäten gelehrt?
Viertens: welche Möglichkeiten gibt es, ein Philosophiestudium beruflich zu verwerten?

 

Titel: Rede- und Vortragskunst ‚Äď Crashkurs
Fachbereich: Studienmethodik
Leitung: Jens Dewers
V-Nr.: 16D715
 
Ein mittelm√§√üiger Inhalt macht ‚Äěunter der Gewalt eines vollendeten Vortrags mehr Eindruck, als der vollendetste Gedanke, bei dem der Vortrag mangelt.‚Äú (Quintilian)
Dieses Zitat gilt an Schulen, Universit√§ten und in der Gesch√§ftswelt ebenso, wie auf Symposien, Fachtagungen und Kongressen und sogar bei einem Bewerbungsgespr√§ch. Das Ziel einer Rede ist Inhalte so zu pr√§sentieren, dass sie beim Publikum ankommen. Dieser Kurs in Workshopform richtet sich an alle, die die Grenzen der eigenen Ausdrucksf√§higkeit erweitern wollen. ‚ÄěRede- und Vortragskunst‚Äú ist keiner speziellen wissenschaftlichen Disziplin direkt zugeh√∂rig, enth√§lt aber Elemente von Sprach- und Literaturwissenschaft, sowie Linguistik. Letztlich ist diese Kunst so vielf√§ltig, wie die Personen, die sie aus√ľben. Sie alle beugen sich dabei nur einem Gesetz: Du sollst nicht langweilen!

 

Titel: Wirtschaftsmathematik
Fachbereich: Mathematik/ Wirtschaftswissenschaften
Leitung: Dr. Diane Bingel
V-Nr.: 16D815
 
Woher weiß ein Unternehmer, ab wann es sich lohnt zu produzieren und in welchem Umfang? Was beeinflusst die Preisbildung auf verschiedenen Märkten? Welche Rolle spielen dabei Wettbewerb und staatliche Interventionen? Die Wirtschaftsmathematik ist ein wichtiges Instrument, um diese und viele andere interessante ökonomische Fragen zu beantworten.

 

Titel: Einf√ľhrung in das Studium der Anglistik / Amerikanistik -
        
Introduction to the Critical and Scholarly Analysis of Fiction
Fachbereich: Anglistik
Leitung: Bettina Soller
V-Nr.: 16D915
 
Die Veranstaltung ist in zwei Teile gegliedert: Im ersten Teil wird die Anglistik/ Ameri-kanistik mit den Teilgebieten englische Literatur- und Kulturwissenschaft, amerika-nische Literatur- und Kulturwissenschaft, Linguistik (englische Sprachwissenschaft), Didaktik des Englischen und der Sprachpraxis so wie die verschiedenen Studien-g√§nge an der Carl von Ossietzky Universit√§t √ľbersichtlich vorgestellt. Im zweiten Teil wird eine Seminar- bzw. Vorlesungssituation hergestellt. Am Beispiel von ‚ÄěIntroduction to the Critical and Scholarly Analysis of Fiction‚Äú soll vermittelt werden wie Seminare und Vorlesungen tats√§chlich ablaufen, und welches (sprachliche) Niveau zu erwarten ist.
Die Sprache der Veranstaltung ist Englisch

 

Titel: Deutsche Sprache an der Uni - Einblicke in die Germanistik
Fachbereich: Sprachwissenschaften
Leitung: Dr. François Conrad
V-Nr.: 16E115
 
Warum sollte man an der Uni Deutsch studieren, wenn man diese Sprache doch schon so gut spricht?
Na, dann versucht mal zu erklären, warum das Deutsche so klingt, wie es klingt, warum die deutschen Sätze so aufgebaut sind, wie sie nun mal aufgebaut sind, oder warum es möglich ist, im Deutschen sowohl ewig lange Sätze als auch unendliche Wörter zu bilden!
Im Fach Germanistik (Schwerpunkt Sprachwissenschaft) lernen die Studierenden, wie sie genau solche Fragen beantworten und erkl√§ren k√∂nnen. In einem Quiz werden wir euer Wissen √ľber die deutsche Sprache testen und wir werden lernen, wie man Sprache sichtbar machen kann - und warum das √ľberhaupt sinnvoll ist.

 

 

 

Titel: Als Physiker in die Industrie
Fachbereich:  
Physik
Leitung: Dr.-Ing. Thomas Kleine-Besten
V-Nr.:16E215

Physiker sind als Allrounder interdisziplin√§r in unterschiedlichsten Berufsfeldern t√§tig. Angefangen von der Grundlagenforschung in Physik bis hin zur Managementt√§tigkeit er√∂ffnen sich mit dem Physikstudium eine gro√üe Bandbreite von hochspannenden Aufgaben, die im weiteren Berufsleben zum Teil nur noch wenig mit ‚ÄěPhysik‚Äú zu tun haben, jedoch immer wieder auf den im Studium erlernten Arbeitstechniken aufbauen.
Das Seminar gibt einen Einblick in die Schwerpunkte des Physikstudiums und den daraus erwachsenden Möglichkeiten.

 

 

Titel: Einf√ľhrung in das Studium der Chemie ‚Äď Studienfachbezogene
        
 Beratung  und Vorlesungen
Fachbereich:  Chemie
Leitung: Dr. Andreas Schneider
V-Nr.: 16E615

Was ist Chemie? Was kann ich als Chemikerin oder Chemikerin machen? Gibt es Alternativen zum Chemiestudium? Was erwartet mich an der Universit√§t? Gibt es einen festen Stundenplan wie in der Schule? Wie l√§uft eine Vorlesung ab? Das sind einige der h√§ufig gestellten Fragen, die in dieser Veranstaltung angesprochen und diskutiert werden sollen ‚Äď und die Diskussion soll an diesem Tage im Mittelpunkt stehen. Darum gleich an dieser Stelle die Aufforderung: Fragen Sie, wenn etwas unklar oder unverst√§ndlich ist oder wenn Sie mehr wissen wollen!
Nach einem √úberblick √ľber die Bedeutung des Fachs Chemie, die Berufschancen unserer Absolventen und die Anforderungen an k√ľnftige Studierende, werden einige Studieng√§nge der Leibniz Universit√§t Hannover vorgestellt. Neben dem Bachelor-Studiengang Chemie, den es in √§hnlicher Form auch an anderen Universit√§ten gibt, werden auch die Studieng√§nge Biochemie, Life Science und der F√§cher√ľbergreifende Bachelorstudiengang vorgestellt. Im Anschluss gibt es noch Informationen √ľber Master-Studieng√§nge und die Promotion. Diesem einf√ľhrenden und beratenden Teil folgen einige Beispiele von Lehrveranstaltungen aus dem Chemie-Studium. Es wird zum einen auf grundlegende Prinzipien der Chemie eingegangen (Vorlesung ‚ÄěAllgemeine Chemie‚Äú) und zum anderen exemplarisch ein Auszug aus der Vorlesung ‚ÄěAnorganische Chemie I‚Äú gelesen.

 

 

√Ąnderungen bis zum Beginn der Sommeruni m√∂glich.